Zechenstraße in Königsborn wird schon wieder gesperrt

dzBauarbeiten

Kaum ist sie wieder zweispurig befahrbar, schon wird die Zechenstraße wieder für eine Woche komplett gesperrt. Die Brücke muss noch abgedichtet werden.

Königsborn

, 25.10.2018, 12:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Gerade mal anderthalb Wochen ist es her, dass die Baustellenampel an der Zechenstraße abgebaut wurde und der Verkehr wieder zweispurig fließen konnte. Jetzt kündigt die Stadt erneute Einschränkungen in dem Bereich an: In der Woche vom 5. bis 9. November wird die Zechenstraße im Bereich zwischen Heidestraße und Hammer Straße komplett gesperrt.

Als Grund nennt die Stadtverwaltung Abdichtungsarbeiten an der sanierten Brücke, die noch vor dem ersten Frost vorgenommen werden müssen. Die Brücke war seit dem 4. Juni umfassend saniert worden, nachdem Untersuchungen massive Schäden aufgrund von Baumängeln ergeben hatten. Um weitere Schäden durch eine zu hohe Belastung auszuschließen, war die Brücke seit Jahren nur noch einspurig befahrbar. Eine Baustellenampel regelte den Verkehr.

Wellstahltunnel verstärkt Brücke

Eine Röhre aus Wellstahl war unter dem Brückenbauwerk hindurchgeschoben worden. Durch diesen Wellstahltunnel, durch den die Züge auf dem unter der Brücke verlaufenden Gleisbett fahren, wurde die marode Brücke verstärkt. Für die anschließenden Verdichtungsarbeiten am Brückenbauwerk musste die Zechenstraße schon einmal komplett gesperrt werden. Die Bauarbeiten waren in der dritten Oktoberwoche zum Abschluss gekommen und damit auch die Baustellenampel abgebaut worden.

Für die noch zu erledigenden Abdichtungsarbeiten ist aber eine erneute Vollsperrung vonnöten. Diese soll ab dem 5. November gelten. Bis zum 9. November könnten die Arbeiten abgeschlossen sein, sofern die Witterung mitspielt, so die Stadtverwaltung.

Die ausgeschilderte Umleitung führt über die Hammer Straße, Hubert-Biernat-Straße, Friedrich-Ebert-Straße und Kamener Straße.

Fertig ist die Brücke dann aber immer noch nicht: Die Stadtverwaltung kündigt weitere Arbeiten an. Zum Abschluss müsse das alte Geländer entlang der Brücke durch ein neues ersetzt werden. „Dies kann nicht parallel mit den Abdichtungsarbeiten passieren, weil nur eine der beiden Baumaßnahmen finanziell vom Regionalverband gefördert wird. Wir dürfen das nicht vermischen“, erklärt Stadtsprecher Christoph Ueberfeld auf Anfrage unserer Zeitung. Für die Geländerarbeiten müsse die Brücke aber sehr wahrscheinlich nicht wieder gesperrt werden. Wann die Arbeiten am Geländer erfolgen, steht noch nicht fest.

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Nach einem Beschluss des Regionalverbands RVR erhält die Stadt für die Baumaßnahme an der Zechenstraßen-Brücke 495.200 Euro an Fördermitteln.
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