Wohnungsbau auf altem Kirchengrundstück in Afferde

dzPolitik

Raum für einige weitere Wohngebäude im Norden der Stadt soll nun auf dem Gelände einer früheren Kirche frei werden. Wann dies geschieht, hängt unter anderem auch von der Corona-Krise ab.

Unna

, 20.03.2020, 11:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

In Zeiten von Bauboom und Wohnungsnot sind auch kleinere Bauflächen gefragt, bringen sie bei entsprechender Planung doch einigen Familien ein Dach über dem Kopf. Im Norden der Stadt soll nun aus einem Einzelgrundstück an der Gadumerstraße ein kleines Wohngebiet werden.

Gut 2000 Quadratmeter stehen zur Verfügung auf einer Fläche der Neuapostolischen Kirche. Sie hat die Nutzung des Gotteshauses in Afferde und damit auch die des Grundstückes aufgegeben.

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Schon 2018 kam das Thema erstmals in die politischen Ausschüsse. Nun soll eine Änderung des Bebauungsplanes die Grundlage dafür schaffen, dass aus einer religiös genutzten Liegenschaft ein Wohngrundstück werden kann.

Mit der Neuordnung würde die Stadt eine Wohnbebauung zulassen, die sich ins das Umfeld einpasst. Und dieses Umfeld ist ein Wohngebiet mit einer Mischung aus Einfamilienhäusern, Doppelhäusern und kleineren Mehrfamilienhäusern mit bis zu drei Geschossen.

Was konkret daraus gemacht wird, ist Sache des Grundeigentümers. Die Stadt ist mit ihrem Teil der Vorarbeiten fertig. Ein Schritt ist allerdings noch notwendig, und derzeit ist nicht klar, wann er erfolgen kann: Gültig wird die Änderung am Bebauungsplan erst durch einen Beschluss des Rates. Wann dieser erfolgt, ist angesichts der zwangsweisen Sitzungspause durch Corona völlig ungewiss.

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