ABC-Alarm in Unna: Verdächtiges weißes Pulver war harmloses Waschmittel

dzPolizei ermittelt

Schon wieder löst eine verdächtige Substanz ABC-Alarm aus: weißes Pulver an einem Briefkasten in Unna. Menschen kommen damit in Kontakt – und Passanten bringen sich selbst in Gefahr.

Unna

, 04.07.2019 / Lesedauer: 4 min

Gut dreieinhalb Stunden nach der Alarmierung kam am Abend gegen 20.30 Uhr die Entwarnung: Die verdächtige Substanz, die am späten Nachmittag an einem Briefkasten vor dem Sendergebäude von „Antenne Unna“ am Ostring gefunden worden war, ist harmlos. Sie hatte einen Großeinsatz mitten in der Stadt ausgelöst.

ABC-Alarm in Unna: Verdächtiges weißes Pulver war harmloses Waschmittel

Bange Stunden im Sendergebäude von „Antenne Unna“ am Ostring: Zunächst war unklar, ob Mitarbeiter des Radiosenders mit dem Pulver in Berührung gekommen waren. © Thomas Raulf

Es war für die Einsatzkräfte zunächst nicht auszuschließen, dass es sich um hochgiftige Substanzen handelt. In solchen Fällen werden schließlich sofort Erinnerungen wach an die Serie von Anthrax-Anschlägen Anfang der 2000er-Jahre, als in den USA Pulver in Umschlägen verschickt worden war. Im Kreis Unna wie auch in Nachbarstädten hatte es in jüngster Zeit ähnliche Vorfälle gegeben, bei denen sich die verdächtigen Substanzen allerdings stets als harmlos erwiesen hatten; erst am Vortag in Dortmund. Dennoch griff auch am Donnerstag in Unna sofort ein engmaschiges Netz an Sicherheitsmaßnahmen.

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Gefährlich: Passanten umgingen eine Absperrung

So wurden am Einsatzort drei Personen unter Quarantäne gestellt, die möglicherweise mit dem Pulver in Kontakt gekommen waren. Zunächst waren es sogar noch mehr: Sechs Mitarbeiter von „Antenne Unna“ mussten im Sendergebäude bleiben, bis feststand, dass das Pulver nur den Briefkasten betraf und sie nicht. Einer von ihnen hatte den Notruf gewählt, als er die verdächtige Substanz draußen an dem roten Kasten entdeckt hatte. Eine Mitarbeiterin des privaten Postdienstleisters „Brief und mehr“ aber musste, betreut vom Rettungsdienst, ausharren. Dasselbe galt für zwei Passanten, die in den ersten Momenten des Einsatzes an einer Absperrung vorbeigekommen und in die Nähe des Kastens gekommen waren. Symptome einer Vergiftung hatte keiner von ihnen. Es gebe aber gefährliche Substanzen, die 24 Stunden nach Berührung erst wirken, erläuterte Einsatzleiter Holger Herlinghaus von der Unnaer Feuerwehr.

Depot und Lastwagen von „Brief und mehr“ stillgelegt

Die „Brief und mehr“-Fahrerin hatte vor dem Einsatz nichts ahnend den Kasten geleert und war weitergefahren. Sie musste von den Einsatzkräften zurück beordert werden. Sie hatte ihre Sendungen in einem Depot in Kamen abgegeben, wie sich dann herausstellte. Dort an der Wideystraße legten Polizei und Feuerwehr vorsorglich den Betrieb still, ferner fing die Polizei nach Informationen der Redaktion einen Lastwagen von „Brief und mehr“ ab, der von Kamen aus bereits auf dem Weg nach Münster war. Unter Polizeigeleit wurde das Fahrzeug von der Autobahn geführt und vorübergehend stillgelegt. Kein Risiko, lautete die Devise, bis das Ergebnis der Analyse aus Unna vorlag. „Wir mussten eine Kontaminationsverschleppung verhindern“, so Herlinghaus.

ABC-Alarm in Unna: Verdächtiges weißes Pulver war harmloses Waschmittel

Folgeeinsatz am Depot von „Brief und mehr“ in Kamen: Unter allen Umständen sollte verhindert werden, das möglicherweise giftige Spuren des Pulvers weiter verbreitet werden. © Stefan Milk

Spezialeinheit der Feuerwehr aus Dortmund angefordert

Im Umfeld des Einsatzortes in Unna ging der Großeinsatz derweil verhältnismäßig unspektakulär über die Bühne. Der Verkehr über den Ostring rollte weitestgehend flüssig, weder auf dem Verkehrsring selbst noch auf dessen Zufahrten gab es Rückstaus. Die Feuerwehr hatte schnell entschieden, einen Umkreis von 50 Metern um den Briefkasten abzusperren, mehr nicht. Die Morgenstraße allerdings wurde komplett gesperrt, um Platz für die Einsatzfahrzeuge zu schaffen. Zumal die Feuerwehr mit einem Großaufgebot angerückt war: 53 Kräfte mit 24 Fahrzeugen allein aus Unna und den Ortsteilen waren anfangs im Einsatz – Standard bei einem ABC-Alarm. Etwa eine Stunde nach der Erstalarmierung rückten die ersten wieder ab. Die Feuerwehr der Stadt Unna konnte nach den ersten Maßnahmen nicht mehr viel tun. Spezialkräfte der Feuerwehr Dortmund – die sogenannte Analytische Task Force – waren zur Unterstützung angefordert worden, um die verdächtige Substanz zu analysieren. Sie bauten ihr Labor auf der Morgenstraße auf. Gut anderthalb Stunden nach deren Eintreffen kam dann die erlösende Nachricht: Es war Waschpulver.

Damit bestätigte sich, was Passanten und Beobachter der Szenerie zuvor schon hinter vorgehaltener Hand vermutet hatten. Gleichwohl galt von Anfang bis Ende höchste Einsatzbereitschaft: Unter anderem stand der Rettungsdienst mit mehreren Tragen bereit, falls kontaminierte Personen hätten in Krankenhäuser gebracht werden müssen. Auf der Kreuzung wurde ein Dekontaminationszelt aufgebaut, in dem die Feuerwehr betroffene Menschen hätte reinigen können.

ABC-Alarm in Unna: Verdächtiges weißes Pulver war harmloses Waschmittel

Für den Fall der Fälle: In einem Dekontaminationszelt hätten kontaminierte Personen gereinigt werden können. © Thomas Raulf

Jetzt ist die Polizei am Zug. Noch am Einsatzort haben Beamte der Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen. Sie werden wohl insbesondere der Frage nachgehen, ob es womöglich einen Zusammenhang zu Vorfällen der jüngsten Zeit gibt. Insbesondere hatte es am Abend wegen des Einsatzortes bei „Antenne Unna“ bereits Spekulationen über Parallelen zum Vortag in Dortmund gegeben: Dort hatten mehrere Journalisten Briefe mit verdächtigem, weißem Pulver erhalten. Offenbar ging die Post gezielt an Journalisten, die sich mit der rechtsextremen Szene in Dortmund befasst hatten.

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ABC-Einsatz bei "Antenne Unna"

An einem Briefkasten am Ostring in Unna ist ist ein verdächtiges weißes Pulver entdeckt worden. Die Feuerwehr löste ABC-Alarm aus. Das sind die Bilder vom Einsatz.
04.07.2019
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Liveticker: Der Einsatz im Minutenprotokoll

Weißes Pulver bei Antenne Unna
Liveticker abgeschlossen
  • 17:19 Uhr

    Verdächtiges, weißes Pulver bei "Antenne Unna"

    Die Feuerwehr ist am Ostring in Unna in einem Großeinsatz. Beim lokalen Radiosender "Antenne Unna" ist offenbar Post mit verdächtigem, weißem Pulver eingegangen. 

  • 17:20 Uhr

    Verkehrsring großräumig umfahren

    Die Feuerwehr steht mit ihren Einsatzfahrzeugen auf der rechten Fahrspur des Ostrings sowie auf dem Gelände der dortigen Tankstelle. Zwar sind aktuell zwei Spuren eingeschränkt befahrbar, Ortskundige sollten den Bereich jedoch großräumig umfahren. Der Parkplatz vom Hellweg-Center ist derzeit befahrbar. 

  • 17:23 Uhr

    Ostring für Fußgänger gesperrt

    Für Fußgänger ist der Verkehrsring derzeit faktisch gesperrt. Der südliche Fußweg – also auf der Seite des Gebäudes von "Antenne Unna" – ist mit Flatterband abgesperrt. Auf der gegenüberliegenden Seite ist wegen einer Baustelle derzeit ohnehin kein Durchkommen.

  • 17:25 Uhr

    Unklar, ob jemand Kontakt mit dem Pulver hatte

    Die Feuerwehr erkundet gegenwärtig die Lage im Gebäude. Mitarbeiter von "Antenne Unna" sind noch drin, bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass jemand verletzt wurde. Ob jemand mit dem verdächtigen Pulver in Berührung gekommen ist, ist unklar.

  • 17:26 Uhr

    Ein weißes und ein farbliches Pulver

    Feuerwehrleute mit Infektionsschutzanzügen decken die verdächtige Substanz ab, die an einem Briefkasten vor dem Gebäude gefunden wurde. Es handelt sich um ein weißes sowie um ein farbliches Pulver.

  • 17:31 Uhr

    Anfang April gab es bereits ähnliche Vorfälle

    Anfang April hatte verdächtiges, weißes Pulver mehrere Großeinsätze im Kreis Unna und in Dortmund ausgelöst. Die Untersuchung im Nachhinein hatte ergeben, dass es sich in allen Fällen um dieselbe, harmlose Substanz handelte. Hier lesen Sie mehr dazu.

  • 17:35 Uhr

    Gefahrenstufe unbekannt

    Noch ist völlig unklar, ob von den verdächtigen Substanzen eine Gefahr ausgeht. Die Wehrleute schützen sich selbst mit Ganzkörperanzügen.

  • 17:38 Uhr

    Ähnliche Vorfälle am Dienstag in Dortmund

    Am Dienstag hatten mehrere Journalisten in Dortmund Briefe mit verdächtigem Pulver erhalten: Polizei und Feuerwehr waren in Brackel und am WDR-Studio Dortmund im Einsatz. Offenbar gingen beide Briefe an Journalisten, die sich mit der rechtsextremen Szene in Dortmund befasst hatten. Hier lesen Sie den Bericht dazu.

  • 17:46 Uhr

    Verkehrslage entspannt

    Autofahrer scheinen den Bereich am Ostring großräumig zu umfahren: Jedenfalls läuft der Verkehr flüssig, es gibt aktuell weder auf dem Verkehrsring selbst noch auf den Zufahrten Rückstaus.

  • 17:48 Uhr

    Verdächtige Substanzen sichergestellt

    Der Briefkasten, an dem der Brief gefunden wurde, ist inzwischen mit Folie abgeklebt – das gilt auch für den Bereich direkt vor dem Briefkasten. Zwei Feuerwehrleute in Schutzanzügen haben soeben einen Beutel vorsichtig zu einem Fahrzeug getragen; vermutlich waren dort die verdächtigen Substanzen drin. Ob die Untersuchung noch am Einsatzort stattfindet, ist gegenwärtig unklar. 

  • 18:03 Uhr

    Sieben Personen im Gebäude

    Wie unser Reporter vor Ort erfuhr, sind sieben Personen im Gebäude. Sie werden derzeit untersucht. Sechs von ihnen sind Mitarbeiter von "Antenne Unna", bei der siebten Person handelt es sich offenbar um die Briefzustellerin. Die hatte sich schon auf ihren weiteren Zustellweg gemacht und ist von den Einsatzkräften infolge der Alarmierung zurückgerufen worden.

  • 18:04 Uhr

    Drei Personen hatten Kontakt mit den Substanzen

    Nach ersten Erkenntnissen sind drei Personen mit den verdächtigen Substanzen in Berührung gekommen: Die Briefzustellerin und zwei "Antenne Unna"-Mitarbeiter. Reaktionen zeigt nach ersten Informationen unseres Reporters allerdings keine der drei Personen. Demnach spricht im Augenblick nichts dafür, dass jemand verletzt oder vergiftet wurde.

  • 18:07 Uhr

    Spezialeinheit aus Dortmund angefordert

    Die "Analytische Task Force", eine Spezialeinheit der Feuerwehr Dortmund, ist angefordert. Sie wird auf der Morgenstraße Position beziehen und noch am Einsatzort eine Erstuntersuchung der Substanzen vornehmen. Die Möglichkeiten der Feuerwehr Unna, die mit ihrem Dekontaminationsfahrzeug vor Ort ist, sind dafür nicht weitreichend genug.

  • 18:08 Uhr

    Morgenstraße gesperrt

    Um genügend Platz für die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr zu schaffen, hat die Polizei inzwischen die Morgenstraße gesperrt. Der Verkehr, der von der Höingstraße kommt, wird in Richtung B1 umgeleitet. 

  • 18:12 Uhr

  • 18:15 Uhr

    Passanten ignorieren Absperrungen

    Zwei Passanten haben offenbar die Absperrungen missachtet und sind in die Nähe der möglicherweise gefährlichen Substanzen gekommen. Sie müssen sich nun sicherheitshalber untersuchen lassen. 

  • 18:15 Uhr

    Die ersten Einsatzkräfte rücken ab

    Es sind insgesamt 53 Einsatzkräfte vor Ort. Die ersten Fahrzeuge der Feuerwehr rücken zwar schon wieder ab. Laut Stadtsprecher Oliver Böer kann jedoch noch keine Entwarnung gegeben werden.

  • 18:26 Uhr

    Kleidung wird sicher verpackt

    Die beiden Passanten, die in die Nähe der verdächtigen Substanzen gekommen waren, tragen inzwischen Trainingsanzüge der Feuerwehr. Ihre eigene Kleidung ist sicher in Plastiksäcken verpackt.

  • 18:27 Uhr

    Provisorisches Spülbecken für die Dekontamination

    Auf dem Bürgersteig vor dem Gebäude des Radiosenders haben die Einsatzkräfte ein provisorisches Spülbecken errichtet. Es sieht aus wie ein Planschbecken für Kinder, dient aber der Dekontamination. 

  • 18:39 Uhr

    Immer mehr Einsatzkräfte rücken ab

    Zwar rücken inzwischen viele Fahrzeuge vom Einsatzort ab, die Lage ist aber unverändert: Die Untersuchungen laufen; vorerst gibt es keine Entwarnung.

  • 18:42 Uhr

    Briefkasten wieder gesichert

    Unterdessen wird der Briefkasten vor dem Gebäude von "Antenne Unna" erstmal wieder gesichert: Dafür reicht ein großer Sack, der mit rotem Klebeband fixiert wird.

  • 18:45 Uhr

    Feuerwehr-Anzüge werden gereinigt

    Die Anzüge der Feuerwehrleute werden in dem provisorischen Dekontaminationsbecken gereinigt.

  • 18:56 Uhr

    Spezialeinheit eingetroffen

    Die Spezialeinheit der Feuerwehr aus Dortmund ist am Einsatzort eingetroffen. Die sogenannte "Analytische Task Force" wird die verdächtigen Substanzen gleich untersuchen.

  • 19:03 Uhr

    Lagebesprechung der Einsatzleitungen

    Aktuell besprechen die leitenden Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst die Einsatzlage. 

  • 19:20 Uhr

    Dekontaminationszelt aufgebaut

    Auf der Kreuzung vor "Antenne Unna" ist inzwischen ein Dekontaminationszelt aufgebaut worden; rein vorsorglich. Die Spezialkräfte der Analytischen Task Force Dortmund werden in wenigen Minuten mit der Analyse der verdächtigen Substanzen beginnen. Sollte dabei etwas schief gehen, könnten kontaminierte Personen in dem Zelt sofort gereinigt werden. 

  • 19:22 Uhr

    Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen

    Unterdessen sind auch Beamte der Kriminalpolizei angerückt. Gegenstand ihrer Ermittlungen wird vermutlich auch sein, ob es einen Zusammenhang zu den Fällen vom Vortag in Dortmund gibt. Derweil werden die drei Personen, die mit der verdächtigen Substanz in Berührung gekommen sind, immer noch medizinisch betreut.

  • 19:24 Uhr

    Einsatzkräfte am Depot von "Brief und mehr" in Kamen

    Am Sitz des Dienstleisters "Brief und mehr" in Kamen sind zwischenzeitlich Feuerwehr und Polizei angerückt. Ein Zusammenhang zu dem Einsatzgeschehen in Unna liegt nahe; schließlich zählt eine Zustellerin des Unternehmens zu den möglicherweise kontaminierten Personen. Sie war von den Einsatzkräften zurückgerufen worden. Bestätigt ist ein Zusammenhang allerdings noch nicht.

  • 19:30 Uhr

    Betrieb bei "Brief und mehr" in Kamen eingestellt

    Die Kräfte am Einsatzort in Kamen haben den Betrieb in dem Depot des Dienstleisters "Brief und mehr" erstmal stillgelegt. Sie warten jetzt auf das Ergebnis des Schnelltestes der "Analytischen Task Force" in Unna: Gibt die für Unna Entwarnung, geben die Einsatzkräfte in Kamen den Betrieb wieder frei.

  • 19:32 Uhr

    Polizei fängt "Brief und mehr"-Lastwagen auf der Autobahn ab

    Wie unser Reporter vor Ort in Kamen erfuhr, hat die Polizei auf der Autobahn auch einen Lastwagen von "Brief und mehr" wieder eingefangen: Unter Polizeigeleit wurde das Fahrzeug von der Autobahn geführt und vorläufig aus dem Verkehr gezogen. Offenbar bestand der Verdacht, dass in dem Lastwagen der verdächtige Brief transportiert worden ist.

  • 19:37 Uhr

    Ergebnis der Analyse dürfte in Kürze vorliegen

    In dem Fahrzeug der Spezialeinheit der Feuerwehr aus Dortmund läuft nun die Analyse der verdächtigen Substanz. Das dürfte in etwa eine halbe Stunde dauern. Hinter vorgehaltener Hand glauben Einsatzkräfte, dass es sich in diesem wie schon bei den anderen Fällen um eine harmlose Substanz handelt; trotzdem ist Vorsicht geboten, bis das Ergebnis vorliegt.

  • 19:52 Uhr

    Spezialisten ziehen eine zweite Probe

    Das Ergebnis der ersten Probe liegt noch nicht vor, gleichwohl ziehen die Spezialkräfte aus Dortmund an dem Briefkasten eine zweite Probe. Sie wollen schlichtweg auf Nummer sicher gehen.

  • 20:11 Uhr

    Rettungskräfte stehen für den Fall der Fälle bereit

    Die Einsatzkräfte vor Ort warten immer noch auf die Analyse, halten sich aber für den Fall der Fälle bereit: So steht unter anderem der Rettungsdienst mit Tragen bereit, falls kontaminierte Personen in Krankenhäuser gebracht werden müssen. 

  • 20:31 Uhr

    Erneute Lagebesprechung der Einsatzkräfte

    Die leitenden Einsatzkräfte versammeln sich erneut zu einer Lagebesprechung. Beobachter gehen davon aus, dass in Kürze das Ergebnis der Analyse bekanntgegeben wird.

  • 20:34 Uhr

    Spezialkräfte geben Entwarnung

    Die Spezialkräfte aus Dortmund geben Entwarnung: Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich nicht um giftige Substanzen. Die Feuerwehr wird in Kürze Details bekanntgeben. 

  • 20:50 Uhr

    Feuerwehr: Es handelte sich um Waschpulver

    Bei den verdächtigen Substanzen handelte es sich um harmloses Waschpulver. Das ist das Ergebnis der Analyse durch die Spezialkräfte der Feuerwehr Dortmund. Der Einsatz ist beendet. Wir beenden damit auch unseren Liveticker und fassen die Ereignisse in Kürze an dieser Stelle zusammen. 

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