Weber und Hähnel sollen die führenden Köpfe der Linken im Unnaer Stadtrat bleiben

Kommunalwahl

Die Linken wollen im Unnaer Stadtrat auf Kontinuität setzen. Petra Weber und Silke Hähnel nehmen wieder die aussichtsreichsten Plätze auf der Kandidatenliste für die Kommunalwahl ein.

Unna

16.06.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Ortsverband der Linkspartei hat seine Kandidaten für die Kommunalwahl aufgestellt: Auf Platz 1 der Reserveliste wurde Petra Weber (unten, l.) wiedergewählt, auf Platz 2 Silke Hähnel (oben, r.). Die nachfolgenden Plätze belegen Barbara Möller (vorne, r.), André Köpp (vorne, sitzend), Barbara Krüger, Roland Lutz (stehend), Monika Köpp (oben, l.) und Axel Weber.

Der Ortsverband der Linkspartei hat seine Kandidaten für die Kommunalwahl aufgestellt: Auf Platz 1 der Reserveliste wurde Petra Weber (unten, l.) wiedergewählt, auf Platz 2 Silke Hähnel (oben, r.). Die nachfolgenden Plätze belegen Barbara Möller (vorne, r.), André Köpp (vorne, sitzend), Barbara Krüger, Roland Lutz (stehend), Monika Köpp (oben, l.) und Axel Weber. © Privat

Fährt die Partei „Die Linke“ bei der Kommunalwahl 2020 das gleiche Ergebnis ein wie 2014, dann wird sich an der personellen Besetzung der Ratsfraktion nichts ändern: Mit seiner Reserveliste für die Wahl setzt der Linken-Ortsverband Unna-Fröndenberg-Holzwickede auf Kontinuität. Die aktuelle Fraktionsvorsitzende Petra Weber ist auf Platz 1 der Reserveliste, ihre Stellvertreterin Silke Hähnel auf Platz 2.

Der Ortsverband hat seine Kandidaten für die 23 Unnaer Wahlbezirke aufgestellt und eine Reserveliste mit insgesamt acht Bewerbern gewählt. Die Plätze ab Position 3 werden besetzt von Barbara Möller, André Köpp, Barbara Krüger, Roland Lutz, Monika Köpp und Axel Weber.

Petra Weber bedankte sich nach ihrer Wiederwahl als Spitzenkandidatin für das in sie gesetzte Vertrauen und freute sich insbesondere über die Aufstellung der Reserveliste. Sie wolle sich auch künftig „für eine Verbesserung der Lebenssituation vor allem derjenigen Bewohnerinnen und Bewohner Unnas einsetzen, die sozial zum Teil extrem benachteiligt sind,“ so Weber.

„Die Linke streitet für eine solidarische Gemeinschaft, für lebenswerte Bedingungen, von denen alle Menschen etwas haben. Deshalb fordern wir eine sozial-ökologische Wende in der Politik“, erklärte Weber weiter. Ein besonderes Anliegen sei ihr daher, die Daseinsvorsorge (vor allem die Gesundheitsversorgung) vollständig in die öffentliche Hand zu geben, um so demokratische Mitbestimmung und Kontrolle zu gewährleisten. Nicht weniger wichtig seien humane Arbeitsbedingungen und faire Löhne auch in allen anderen Bereichen, gerechte Strukturen in der Bildung, die auch sozial Benachteiligten Wege in eine sichere und lebenswerte Zukunft bieten, und bezahlbarer Wohnraum für alle. „Angesichts des Klimawandels müssen wir umdenken,“ führte Petra Weber weiter aus. „Um die Umwelt und damit auch die Gesundheit der Menschen zu schützen, treten wir für Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs ein.“ Das setze voraus, dass zum Beispiel dem Fahrrad vor allem in den Innenstadtbereichen Vorrang eingeräumt werde. Darüber hinaus sei der ÖPNV strukturell zu stärken durch einen Ausbau der Verbindungen und – längerfristig gesehen – durch eine kostenfreie Nutzung von Bus und Bahn innerhalb der Kommunen. Nur so sei eine gerechte und solidarische Gemeinschaft zu erreichen. Weber: „Uns dafür immer wieder einzusetzen – das ist unsere Aufgabe.“

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