Kreis Unna: Sirenentest war ein „voller Erfolg“

dzWarntag

Landesweit heulten am Donnerstagvormittag um 10 Uhr die Sirenen. Die 140 Sirenen im Kreis Unna funktionierten – und die Bürger waren auf den Probealarm offenbar gut vorbereitet.

Unna, Kamen, Bergkamen, Fröndenberg

, 05.09.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Punkt 10 Uhr ging es los: Der landesweite Probealarm am Donnerstagvormittag war im Kreis Unna nicht zu überhören. Das Land NRW hatte den inzwischen dritten landesweiten Probealarm ausgerufen, um auf die Bedeutung der Warnsignale hinzuweisen.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf“, sagte Kreis-Pressesprecher Max Rolke kurz nach dem Alarm. Besonders erfreut zeigte er sich darüber, dass sich die Bürger offensichtlich im Vorfeld gut über den Probealarm informiert hatten. „Wir hatten hier in der Leitstelle nur drei Anrufe von besorgten Bürgern, die fragten, wieso die Sirenen heulten. Das waren beim letzten Mal noch viel mehr“, so Rolke.

Kreis Unna: Sirenentest war ein „voller Erfolg“

Die Notfall-Informations und-Nachrichten App (NINA) sendete auch im Kreis Unna eine Warnung – und den Hinweis, dass keine echte Gefahr besteht. © Screenshot

140 Sirenen im Kreisgebiet schlugen zeitgleich Alarm

Auf die rund 140 Sirenen im Kreis Unna greifen die Bevölkerungsschützer zurück, wenn es ernst wird. Mit dem Heulen wird die Bevölkerung bei großen Schadenslagen und Katastrophen gewarnt – etwa bei Bombenentschärfungen, Großbränden oder Unwettern. Das setzt voraus, dass sie dann auch funktionieren. Deshalb werden sie regelmäßig getestet.

In den Probealarm einbezogen war auch die Warn-App NINA. Über sie wurden zum Warnzeitpunkt um 10 Uhr Hinweise zu dem Warntag verschickt.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Geheimnis um Kandidatur

„Wir für Unna“ bekennt sich als Profiteur der Querelen in der SPD

Hellweger Anzeiger Bürgerabend am 30. Oktober

Stadt zeigt Pläne für Schule, Kindergarten und Wohnungen am Hertinger Tor

Meistgelesen