Politik

Forderung an Unnas Rat: Schwimmbad in Massen bevorzugt bauen

Mehr Tempo für den Bau eines Schwimmbades in Massen – diese Forderung liegt dem Stadtrat jetzt offiziell auf dem Tisch. Unnas SPD drängt darauf, das Bad aus dem Paket für einen Sportpark herauszulösen.
Erwin Floer und seine Mitstreiter vom Trägerverein des Hellwegschwimmbades in Massen bringen viel Zeit und Energie auf, um das Lehrschwimmbecken an der Realschule in Betrieb zu halten. Allerdings sind immer wieder Investitionen nötig, die die Stadt als Eigentümerin mit Blick auf einen Neubau bewusst zurückgehalten hat.
Erwin Floer und seine Mitstreiter vom Trägerverein des Hellwegschwimmbades in Massen bringen viel Zeit und Energie auf, um das Lehrschwimmbecken an der Realschule in Betrieb zu halten. Allerdings sind immer wieder Investitionen nötig, die die Stadt als Eigentümerin mit Blick auf einen Neubau bewusst zurückgehalten hat. © Marcel Drawe

Quasi als Eilantrag bittet die SPD-Fraktion darum, dass der Unnaer Stadtrat einen an sich nicht mehr fristgerecht vorgelegten Antrag dennoch schon an diesem Donnerstag behandelt und das Projekt Bäderneubau in Massen anschiebt. Die Genossen sprechen sich dabei für eine Anlage mit Hallenbad und Außenbecken aus, die das sanierungsbedürftige Hellwegschwimmbad ablösen soll. Dazu solle für das Gelände des früheren Freizeitbades ein „vorhabenbezogener Bebauungsplan“ beschlossen werden.

Die SPD will den Bau eines neuen Bades damit aus dem Paket herauslösen, das als „Sport- und Freizeitpark“ für das Gelände in Diskussion ist. Ihren Vorschlag begründet sie damit, dass es für den Bau eines neuen Bades in Massen schon einen grundlegenden politischen Konsens gebe, während für andere Bestandteile des „Sport- und Freizeitparks“ nicht ersichtlich ist, ob und wann sie wirklich kommen.

Einen entsprechenden Wunsch hatte zuletzt auch der Trägerverein des Hellwegschwimmbades schon vorgetragen. Dessen Vorsitzender Erwin Floer hatte in einer Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses über einen Funktionsausfall der Lüftungsanlage im Bad informiert und den Wunsch ausgedrückt, dass das Neubauvorhaben bevorzugt umgesetzt werde. Andere Bestandteile des „Sport- und Freizeitparks“ würden vermutlich noch mehr Beratungszeit verlangen als die Frage des Bäderneubaus.

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