Viele Bürger wollen beim Projekt „Bürgerhaus Alte Heide“ mit anpacken

dzJahreshauptversammlung

Es war ein zähes Ringen, das letztlich von Erfolg gekrönt war: Der Bürgerverein Alte Heide wird das Vereinsheim am Sportplatz zu einem Bürgerhaus umbauen. Dabei wollen viele Menschen helfen.

Alte Heide

, 27.01.2019, 14:58 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auf ein Sommerfest verzichten und stattdessen in der Hitze arbeiten? Das klingt wenig reizvoll. Beim Bürgerverein Alte Heide ist aber genau das der Plan. Schließlich soll das Vereinsheim des TuS Alte Heide zu einem Bürgerhaus umgebaut werden - und das verlangt den ganzen Einsatz. Wer mit Protest gerechnet hat, irrt sich. Viele Menschen aus dem Ortsteil wollen selbst mit anpacken - und zwar nicht nur Mitglieder des Bürgervereins.

Alter Vorstand wiedergewählt

Bei dem Verein stand der Blick nach vorne natürlich im Mittelpunkt seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung. Dass der alte Vorstand mit seinem Vorsitzenden Lionel Lach, seinem Stellvertreter Oskar Klar, Geschäftsführer und Kassenwart Rainer Bergmann und Schriftführerin Sandra Heyder einstimmig wiedergewählt wurde, war nur Formsache. Ebenso wie die Tatsache, dass Dennis Pagel neuer Ersatzkassenprüfer wurde.

Erste Silvesterparty in Planung

Obwohl der Bürgerverein in diesem Jahr auf sein Sommerfest verzichtet, wird es im Ortsteil nicht weniger Veranstaltungen geben. Neben der „Aktion Saubermann“ am 30. März, der Feier an Christi Himmelfahrt, 30. Mai, und dem Adventsmarkt am 30. November gibt es nämlich erstmals eine Silvesterparty im Bürgerhaus.

Ohnehin macht das Bürgerhaus noch vor seiner Fertigstellung seinem Ruf als Partystätte alle Ehre. Lach erklärte, es gebe bereits viele Buchungen und Anfragen. Buchungen können auch online vorgenommen werden auf der neuen Internetpräsenz des Vereins unter www.buergervereinalteheide.de.

Mitglieder und Gäste geehrt

Dass die diesjährige Jahreshauptversammlung unter besonderen Vorzeichen stand, machte ein Blick in die Runde deutlich. Neben den Mitgliedern saß dort unter anderem CDU-Fraktionschef Rudolf Fröhlich. Seine Fraktion hatte sich im Stadtrat sehr dafür eingesetzt, das Vereinsheim an den Bürgerverein zu übergeben, wenn der Sportplatz zum Ende der laufenden Saison stillgelegt und die Fläche vermarktet wird.

Fröhlich erklärte, es sei gelungen, den Bürgern weiter eine Heimat in Form eines Bürger- und Begegnungszentrums zu geben - nicht nur in Alte Heide, sondern für den ganzen Kreis Unna. Fröhlich wurde als Gast ebenso geehrt wie Claudia Happe, Günter Stellmach, Anke Klar und Esther Lach. Sie alle bekamen für ihren Einsatz für den Verein und den Ort Urkunden und Kugelschreiber mit Widmung.

Fußgängerampel statt Querungshilfe

Tim Großeheilmann, Vorsitzender des TuS Alte Heide, erklärte, dass der Vereinsname erhalten bleibe. Dafür soll eine Traditionsmannschaft gegründet werden. Löschgruppengführer Gerd Volkmer blickte schon einmal auf das Jahr 2021 voraus, wenn die Feuerwehr 100-jähriges Bestehen feiert.

Verabschieden muss man sich in Alte Heide dagegen wohl von der erhofften Querungshilfe auf der Straße An der Vaerstbrücke. Dort soll es laut dem Landesbetrieb Straßen NRW stattdessen eine Fußgängerampel mit Anforderungskontakt geben.

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