Verlängertes Besuchsverbot in Krankenhäusern: Das sind die Ausnahmen

dzEK und KK

Ein großes Hallo am Krankenbett wird es weiterhin nicht geben. Katharinen-Hospital und Evangelisches Krankenhaus in Unna erklären, was die Verlängerung des allgemeinen Besuchsverbot bedeutet.

Unna

, 26.06.2020, 14:43 Uhr / Lesedauer: 1 min

Patienten im Katharinen-Hospital und im Evangelischen Krankenhaus müssen weiter auf Besuch verzichten. Die beiden Unnaer Kliniken haben sich einer kreisweit verabredeten Verlängerung des Besuchsverbots über den 30. Juni hinaus angeschlossen.

Dies bedeutet aber auch, dass bestehende Ausnahmeregelungen vom Besuchsverbot weiter gelten. „Ausnahmen für Besuche sind – wie in den vergangenen Wochen in der Praxis gut bewährt – bei schwerstkranken Patienten sowie im Katharinen-Hospital zur Geburtsbegleitung möglich“, heißt es in einer Mitteilung der beiden Krankenhäuser. „Auch bei Patienten mit langen Krankenhausaufenthalten, beispielsweise in der geriatrischen Frührehabilitation im Evangelischen Krankenhaus, sind Sonderreglungen möglich. Diese und gegebenenfalls weitere Ausnahmen können mit dem zuständigen Stationsteam telefonisch abgesprochen werden.“

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Niemand kann so wie früher einfach ins Krankenhaus-Foyer hineinspazieren. Weiterhin gelte die Zugangsregelung in beiden Krankenhäusern. So sei jederzeit vor Betreten des Krankenhauses – für Patienten und Ausnahme-Besuche – eine Selbstauskunft zu Covid-19-Risiken sowie ein Fiebercheck und eine Erfassung der Daten notwendig. Dies führe gegebenenfalls zu Wartezeiten am Eingang, die insbesondere Patienten bei geplanter Aufnahme oder Behandlungen berücksichtigen sollten-

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Krankenhäuser im Kreis Unna haben die Wiedereröffnung für Besucher, die ab 20. Mai erlaubt gewesen wäre, zum dritten Mal verschoben. Das Besuchsverbot wurde erst bis 2. Juni, dann bis 30. Juni und nun auf 31. August verlängert. „Hintergrund der durchaus strengen Regelung ist weiterhin der Schutz unserer Patienten und Mitarbeitenden sowie die Vorgabe, Infektionsrisiken im hochsensiblen Krankenhausbereich so gering wie möglich zu halten“, heißt es aus den beiden Häusern unter dem Dach des Christlichen Klinikums Unna. „Dies gelingt nur, wenn die Zahl der Menschen möglichst gering bleibt, die sich im Haus aufhalten.

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