Ein Abend, 19 Lokalitäten, Live-Musik und gutes Bier: In der 16. Unnaer Kneipennacht am Samstagabend war für jeden Geschmack eine passende Kombination aus Kneipe und Band dabei.

von Katja Wiemers

Unna

, 17.02.2019, 15:34 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die erste Schlange am Abend ist immer die längste. Egal, wo der Rundgang durch das Programm der Kneipennacht beginnt: Beim ersten Eintritt müssen die gekauften Karten gegen ein Armband getauscht werden. Diese Bändchen erlauben dann das flotte Vorbeimarschieren am Türpersonal: Den Eintritt kann man sich dann buchstäblich aus dem Handgelenk schütteln. Und dann steht dem Losziehen von Kneipe zu Kneipe nichts mehr im Wege. Mit Live-Musik von „Funkpunk“ bis „White Gospel“ gaben Kneipen in der Innenstadt am Samstag und auch etwas außerhalb der Fußgängerzone alles, um ihren Gästen einen schönen Abend zu bescheren.

Schwer, bis zur Theke durchzudringen

Der Schalander heizte seine Besucher mit der Funkpunk-Band „Römisch 3“ gegen kurz nach 21 Uhr ein. Die Freunde Daniel Pentzien aus Menden und Nils Engert aus Hemer sind mitten drin, als die Band gerade loslegt. Pentzien erzählt: „Ich bin das allererste Mal in Unna, ich erwarte nicht viel von dem Abend. Nur eine Kneipe mit toller Musik und gutem Bier – mehr muss es gar nicht sein.“ Auch Christina Pflaum (21) und Leonie Rossol (21) besuchen zum ersten Mal die Veranstaltung. Sie verlassen gerade die Brasserie und sind auf dem Sprung in das Extrablatt nebenan. „In der Brasserie war es nicht so schlecht, aber das war noch nicht die richtige Kneipe für unsere Altersklasse“, so Pflaum etwas enttäuscht. Im Extrablatt schwang die Stimmung der beiden Freundinnen rasch um. Obwohl es schwierig war, überhaupt einen Fuß nach dem anderen zu setzen, drangen die jungen Frauen bis zur Theke durch und verweilten im Extrablatt, bis es anschließend zur Aftershow-Party in die Lindenbrauerei ging.

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Unnaer Kneipennacht 2019

Ausgelassene Party im dichten Gedränge vor der Theke oder Wohnzimmeratmosphäre in der Kirche. Die Kneipennacht in Unna bietet Raum für jeden Geschmack - und vor allem viel Live-Musik.
17.02.2019
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Unnaer Kneipennacht
Schalander© Borys Sarad
Unnaer Kneipennacht
Schalander© Borys Sarad
Unnaer Kneipennacht
Schalander© Borys Sarad
Unnaer Kneipennacht
Zib Cafe© Borys Sarad
Unnaer Kneipennacht
Zib Cafe© Borys Sarad
Kneipennacht Unna 2019© Borys P. Sarad
Unnaer Kneipennacht
Extrablatt© Borys Sarad
Unnaer Kneipennacht
Extrablatt© Borys Sarad
Unnaer Kneipennacht
Extrablatt© Borys Sarad
Unnaer Kneipennacht
Extrablatt© Borys Sarad
Unnaer Kneipennacht
ev. Kirche© Borys Sarad
Unnaer Kneipennacht
ev. Kirche© Borys Sarad
Unnaer Kneipennacht
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Unnaer Kneipennacht
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Unnaer Kneipennacht
ev. Kirche© Borys Sarad
Unnaer Kneipennacht
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Unnaer Kneipennacht
Brasserie© Borys Sarad
Unnaer Kneipennacht
Brasserie© Borys Sarad
Unnaer Kneipennacht
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Unnaer Kneipennacht
kath.Kirche© Borys Sarad
Unnaer Kneipennacht
kath.Kirche© Borys Sarad
Unnaer Kneipennacht
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Unnaer Kneipennacht
Camillo© Borys Sarad
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Camillo© Borys Sarad
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Camillo© Borys Sarad
Unnaer Kneipennacht
Camillo© Borys Sarad
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Camillo© Borys Sarad

Leisere Töne im ZIB-Café

Im Café im ZiB wurden leise Töne angestimmt. In einer etwas stilleren, gemütlich familiären Atmosphäre gab die Band „Mama Halblang“ ihre Lieblingssongs quer durch den Groove-Garten zum Besten. Café-Inhaberin Ines Nieders-Mollik macht bereits zum sechsten Mal bei der Kneipennacht mit und ist mit der Bandauswahl sehr zufrieden. „Ich habe ja keinen Einfluss darauf, welche Band die Organisatoren für mein Café aussuchen. Aber wenn man sieht, dass die Gäste nach fast jedem Song klatschen, weiß man, dass es eine gute Wahl war.“ Nur für dieses Event wurde die Küche in eine internationale Snackbar verwandelt – ob Börek oder „armer Ritter“, in dem Café im ZIB setzt Inhaberin Nieders-Mollik an diesem Abend auf selbst gemachte Snacks. Besonders lobt die 64-Jährige, dass es hier nicht um eine Konkurrenz der Kneipen untereinander geht: „Der Abend lebt davon, dass alle Kneipen hier zusammen etwas auf die Beine stellen.“

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