Unnaer Eishallen-Initiative gibt „historische“ Plakate gegen Spende ab

dzNach dem Bürgerentscheid

Für Befürworter der Eissporthalle könnten es tatsächlich Sammlerstücke sein: Plakate, mit denen „Unna braucht Eis“ für den Erhalt der Eishalle geworben hatte, gibt der Verein jetzt gegen Spenden ab.

Unna

, 08.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Kinder blickend anklagend drein und fragen „Was ist mit uns?“. Ein drohender Abrissbagger oder die versinkende Eishalle - mit Bildern und Slogans warb der Verein „Unna braucht Eis“ für die Teilnahme am Bürgerentscheid und natürlich für das „Ja“, das bekanntlich nun die Eishalle gerettet hat. Welchen Anteil diese Botschaften auf Plakaten am Erfolg hatten, ist wie bei jeder Wahl unbekannt. Es gibt Wahlwerbung, die es zu einem gewissen Kultstatus gebracht hat. Mit nichts mehr als „Keine Experimente“ gewann der erste deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer einst die Wahl. Der Personen- und Körperkult von FDP-Frontmann Christian Lindner ist eines der jüngeren Beispiele für Kampagnen, die teils in aller Munde waren.

Ob auch die „Unna braucht Eis“-Werbung einmal diesen Rang haben wird, bleibt abzuwarten. Den demokratischen Vorgang des Bürgerentscheids als historisch zu bezeichnen, ist aber noch nicht einmal weit hergeholt. Denn bisher hatte es keinen erfolgreichen Bürgerentscheid in Unna gegeben. Und so bieten die Initiatoren ihre Plakate, die die Unnaer bis zu diesem historischen 26. Mai begleitet haben, ihren Fans an. Wer Interesse hat, erhält gegen eine Spende eines von drei Plakaten - solange der Vorrat reicht.

Plakat-Interessenten überweisen eine Spende an „Unna braucht Eis“ auf das Konto mit der IBAN DE74 4435 0060 1000 4546 43. Als Stichwort geben sie „Plakat“ und ihren Namen an. Sie können auch Kontakt aufnehmen über unna.braucht.eis@online.de bzw. die Facebookseite des Vereins.
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