„Unna braucht Eis“-Vorsitzender als Referent auf internationaler Fachmesse in Köln

dzEissporthalle Unna

Noch ist nicht klar, wann Unna wieder eine Eishalle haben wird, doch fest steht schon jetzt: Das Bemühen um die Wiedereröffnung wird bundesweit wahrgenommen. Für „Unna braucht Eis“ bedeutet das jetzt eine Einladung zu einer internationalen Fachmesse.

Unna

, 31.10.2019, 13:47 Uhr / Lesedauer: 1 min

Trends für innovative Sport- und Bewegungsanlagen – die gibt es ab dem 5. November auf der internationalen Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bewegungseinrichtungen (FSB) in Köln zu sehen. Gleich am ersten Tag wird Wilhelm Ruck, Vorsitzender von „Unna braucht Eis“ eine Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Messe eröffnen. Der Titel der Veranstaltung: „Neue Eishallen braucht das Land, dringlicher denn je“.

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Die Einladung, auf der Veranstaltung als Referent zu sprechen, bekam Ruck vom Deutschen Eishockey-Bund. Dessen Präsident Franz Reindl erhofft sich von der Veranstaltung einen „Impuls für den Eishockey-Nachwuchs und den Breitensport“. Eine Viertelstunde Zeit wird Wilhelm Ruck auf der Messe haben, um den Anwesenden darzulegen, was eine Bürgerinitiative zum Erhalt oder Neubau einer Eishalle bewegen kann. „Wir waren sehr überrascht, als die Einladung kam, da wir gar nicht wussten, dass es so etwas gibt. Umso mehr freuen wir uns, dass wir dabei sind“, sagt Ruck im Gespräch mit unserer Zeitung.

„Da sind einfach viele Fachleute vor Ort, mit denen es sehr sinnvoll sein kann, sich zu vernetzen.“
Wilhelm Ruck, Vorsitzender von „Unna braucht Eis“ über die Messe FSB

Denn neben der Chance, durch den Kurzvortrag den Blick eines Fachpublikums auf Unnas Eishalle zu lenken, sieht „Unna braucht Eis“ vor allem im Nachgang der Messe große Chancen. „Da sind einfach viele Fachleute vor Ort, mit denen es sehr sinnvoll sein kann, sich zu vernetzen“, sagt Ruck und nennt als Beispiel den Bürgermeister von Bergisch Gladbach, Lutz Urbach. Er wird auf der Messe darüber sprechen, wie die Stadt und ein Verein eine gemeinsame Lösung zur Eishallensanierung fanden.

Ein Rechtsanwalt, der über die rechtlichen Chancen und Risiken von Vereinen spricht, die bauliche Maßnahmen an Eishallen in Eigenregie durchführen und ein Beigeordneter des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, der die Frage erörtert, in wie weit kommunale Eishallen kommunalpolitisch noch erwünscht seien – auch die weiteren Vorträge auf der Veranstaltung klingen so, als dürfte sich „Unna braucht Eis“ darin durchaus wiederfinden.

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