Unfall auf der A44: 22-jährige Fahrerin und ihr Beifahrer lebensgefährlich verletzt

dzEnorme Verkehrsbehinderungen

Bei einem schweren Verkehrsunfall wurden am Freitag auf der A44 zwei Menschen lebensgefährlich verletzt. Das Auto prallte gegen einen Betonpfeiler – wohl wegen eines fatalen Fahrfehlers.

Unna

, 30.08.2019, 11:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach einem schweren Verkehrsunfall im Autobahnkreuz Dortmund/Unna war die Überfahrt von der A44 aus Richtung Werl kommend zur A1 von Freitagmorgen gegen 10.50 Uhr bis etwa 13 Uhr gesperrt. Die Auswirkungen waren enorm, der Verkehr staute sich auch am Nachmittag noch über mehrere Kilometer. In der Folge war auch die Ausweichstrecke über die B1 überlastet. Mit der Konsequenz, dass starke Nerven brauchte, wer gen Dortmund wollte.

Unfall auf der A44: 22-jährige Fahrerin und ihr Beifahrer lebensgefährlich verletzt

Rettungskräfte mussten die Fahrerin aus dem Fahrzeugwrack befreien. © Michael Neumann

Wie die Polizei berichtete, war an dem Unfall nur ein Auto beteiligt. Eine 22-jährige Frau war mit ihrem Fahrzeug auf dem rechten Fahrstreifen der A44 Richtung Dortmund unterwegs und lenkte kurz vor dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna scharf nach rechts – möglicherweise, um im letzten Moment noch auf die Parallelfahrbahn zur A1 zu gelangen.

Gegen Schilderbrücke aus Beton geprallt

Dabei verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug, das auf die Leitplanke zusteuerte, die wie eine Rampe wirkte. In der Folge knallte das Auto gegen eine Schilderbrücke aus Beton und ist schließlich in der Einfädelungsspur zur A1 liegen geblieben.

Fahrerin (22) befreit und ins Krankenhaus geflogen

Die Fahrerin wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt, musste von der Feuerwehr befreit und schließlich mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Auch ihr 27-jähriger Beifahrer wurde lebensgefährlich verletzt, musste nach der notärztlichen Erstversorgung mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden. Beide hätte es offenbar noch weitaus schlimmer treffen können. Der Wagen hatte zahlreiche Hanteln für Gewichttraining geladen, die durch den Unfall zu tödlichen Geschossen hätten werden können.

Rund 5.000 Euro Sachschaden

Unterdessen waren Mitarbeiter der Autobahnmeisterei an die Unfallstelle gekommen, um den Betonpfeiler zu inspizieren. Der trug durch den Unfall offenbar keinen ernsten Schaden davon. Die Leitplanke dagegen muss teilweise ersetzt werden. Auch der entstandene Sachschaden insgesamt hielt sich in Grenzen: Die Polizei schätzte ihn auf rund 5.000 Euro.

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