Diese Stromstation stand über zwei Jahre am Ostring. Jetzt hat sie ihren neuen Platz direkt an der B1 gefunden. © Udo Hennes
Bauarbeiten

Umzug der Stromstation vom Ostring zur B1 geht reibungslos über die Bühne

Die Elektro-Bauarbeiten am Ostring in Unna erforderten am Montagmorgen schweres Gerät. Es konnte aber schnell wieder abrücken. An der B1 dauern die Arbeiten hingegen länger an.

Die Arbeiten mit einem schweren Autokran am Ostring wurden am Montagmorgen zügig über die Bühne gebracht. Vor 10 Uhr war die Straße wieder für den Verkehr freigegeben.

Der Hintergrund der Bauarbeiten sind immer noch die Folgen eines Zwischenfalls vor zwei Jahren: Während der Kanalbauarbeiten für die Kortelbach-Verrohrung war im Mai 2018 eine Stromstation ein Stück abgesackt. Dort wie an anderen Orten im Stadtgebiet gibt es alte Kellergewölbe – und an einer Stelle hatte der Boden nachgegeben. Das Problem mit der Energieversorgung konnte seinerzeit zunächst schnell gelöst werden. Die Stadtwerke setzten für den Übergang eine Stromstation einige Meter neben die alte. Inzwischen haben sie dieses Provisorium durch eine neue Anlage ersetzt.

Die Stromstation steht nun an der Werler Straße. Das Umkabeln und Tiefbauarbeiten werden noch rund drei Wochen dauern, dann geht die Anlage in Betrieb.
Die Stromstation steht nun an der Werler Straße. Das Umkabeln und Tiefbauarbeiten werden noch rund drei Wochen dauern, dann geht die Anlage in Betrieb. © Udo Hennes © Udo Hennes

Nun wurde auch die Übergangs-Station wieder abgebaut. Für die Kranarbeiten wurden am Ostring zwei Fahrspuren gesperrt. Die Stadtwerke ließen diese Stromstation zur B1 bringen. Die Anlage ersetzt eine in die Jahre gekommene in Höhe der Nordlünerner Straße. Die Inbetriebnahme wird noch zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen, erklärte Dirk Brämer, Hauptabteilungsleiter Netzmanagement bei den Stadtwerken. Von Umschaltarbeiten bekommen Verbraucher in der Regel kaum etwas mit.

Über den Autor
Redaktion Unna
Jahrgang 1979, stammt aus dem Grenzgebiet Ruhr-Sauerland-Börde. Verheiratet und vierfacher Vater. Mag am Lokaljournalismus die Vielfalt der Themen und Begegnung mit Menschen. Liest immer noch gerne Zeitung auf Papier.
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Thomas Raulf
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