UKBS meldet erstes Auto mit Wasserstoff-Antrieb im Kreis Unna an

dzMobilität

Die Unnaer Kreis-, Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) will auch in Sachen Mobilität Vorreiter sein. Jetzt hat sie das erste Fahrzeug mit Wasserstoff-Antrieb im Kreis Unna angemeldet.

Unna

, 23.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Innovative Projekte sind für die Unnaer Kreis-, Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) nicht ungewöhnlich. Ob neben dem Mietwohnungsbau das Wohnen mit Service für Senioren oder das Mehrgenerationen-Wohnen – nicht selten wagt die UKBS mutige Schritte.

Jetzt hat das kommunale Wohnungsunternehmen nach den Worten seines Aufsichtsratsvorsitzenden Theodor Rieke eine weitere „Vorreiterrolle“ übernommen, allerdings auf dem Mobilitätssektor. Denn jetzt verfügt die UKBS über den bisher einzigen im Kreis Unna angemeldeten Personenwagen mit Wasserstoff-Antrieb.

Emissionsfreies Fahren

Nicht ohne Stolz verweist Geschäftsführer Matthias Fischer darauf, dass mit diesem Fahrzeug und seiner Brennstoffzellen-Technologie die Vision vom emissionsfreien Fahren Wirklichkeit wird. Das bestätigt auch der ADAC in einer Expertise. Da heißt es: „Wasserstoffautos werden als saubere Alternative zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren gesehen. Sie gelten als emissionsfrei und zukunftsweisend.“

Das neue Fahrzeug vom Typ Toyota-Mirai stößt durch seinen Antrieb lediglich Wasserdampf aus. Seine Technologie mit Brennstoffzellen wandelt Wasserstoff in elektrische Energie für den Motor um. So kann der Wagen bis zu 500 Kilometer weit fahren und lässt sich innerhalb von drei Minuten auftanken.

„Die UKBS setzt mit dieser Anschaffung ihren Weg für eine saubere Umwelt konsequent fort“, sagt Fischer. So verfüge das Unternehmen bereits über drei Elektrofahrzeuge. Als nun ein weiteres Fahrzeug angeschafft werden musste, habe man sich für die neue Technologie mit Wasserstoff entschieden, argumentiert der UKBS-Geschäftsführer.

Jetzt lesen

Erleichtert habe diese Entscheidung, dass es bereits eine Wasserstoff-Tankstelle unmittelbar „vor der eigenen Haustüre“, nämlich in Kamen, gebe. Wasserstoff tankt man dort – wie bei rund 100 weiteren Stationen in Deutschland – derzeit stark komprimiert gasförmig. Es ist ein durchsichtiges, geruchloses und ungiftiges Gas und als Energiequelle extrem stabil, effizient und leicht zu lagern.

Komfort für Nutzer

Dass das neue mit Wasserstoff angetriebene Fahrzeug über großzügige, bequeme Sitze und modernen Komfort verfügt, wird seine künftigen Nutzer zudem erfreuen. Denn schließlich fahren sie in dem Bewusstsein, in einem außergewöhnlich visionären Auto zu sitzen. Mit Wasserstoff nutzen sie einen Treibstoff der Zukunft und leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Freibad Bornekamp

König: Neue Solaranlage fürs Freibad könnte auch Schulturnhalle mitheizen

Hellweger Anzeiger Stadtfest

Ton e.V. jetzt an der Schulstraße: Neue Bühne für Unnas Nachwuchsmusiker beim Stadtfest

Hellweger Anzeiger Bewohner des Monats

Der Dreiecksstrudelwurm im Massener Bach: schwimmend und schielend unterwegs

Meistgelesen