Trotz Corona: Unnaer Orgeltage beginnen am 6. Juni

Liebhaber von Orgelmusik dürfen sich freuen: Trotz der noch nicht überwundenen Corona-Pandemie können die Unnaer Orgeltage am 6. Juni beginnen. Wer dabei sein will, muss sich anmelden.
Der Würzburger Kozertorganist und Kirchenmusiker Rudolf Müller ist zum Abschluss der Unnaer Orgeltage am 20. Juni. in der Katharinenkirche zu erleben. © rudolfmueller.eu

Von Normalität kann noch keine Rede sein. Kultur- und Kirchenveranstaltungen sind auch in Unna weiter nur mit großen Vorsichtsmaßnahmen möglich. Aber: Die 4. Unnaer Orgeltage mit Konzerten in Unna und Fröndenberg können stattfinden.

Wer dabei sein möchte, muss sich allerdings vorher unter www.kirche-unna.de oder im Pfarrbüro St. Katharina, Tel. (02303) 14939, anmelden. Der Anmeldeschluss ist jeweils freitags um 10 Uhr für die Sonntagskonzerte und mittwochs um 10 Uhr für die Mittwochskonzerte. Der Eintritt zu allen Konzerten, die als kirchenmusikalische Andachten durchgeführt werden, ist frei.

In der Katharinenkirche in Unna und in der Kirche St. Marien Fröndenberg müssen sich die Konzertbesucher an die üblichen Corona-Regeln halten, auf die an den Veranstaltungsorten auch nochmal hingewiesen wird.

Fünf Konzerte bis zum 20. Juni

Insgesamt sind bis zum 20. Juni fünf Konzerte geplant. Die Sonntagskonzerte beginnen jeweils um 16.30 Uhr, mittwochs geht es um 19.30 Uhr los. Das sind alle Konzerte im Überblick:

  • Sonntag, 6. Juni, 16.30 Uhr, St. Katharina Unna: Zum Auftakt spielt Franziska Classen, Organistin der Katharinengemeinde unter dem Titel „Transkriptionen und symphonische Orgelmusik“. Zu hören sind Werke von Johann Sebastian Bach, Louis Vierne, Sergei Rachmaninoff und anderen Komponisten.
  • Mittwoch, 9. Juni, 19.30 Uhr, St. Marien Fröndenberg: Francesca Ajossa präsentiert „Französische Symphonik zwischen Glaube und Virtuosität“. Die 1999 in Cagliari geborene Musikerin bringt unter anderem Werke von Marcel Dupré, César Franck und Louis Vierne zu Gehör.
  • Sonntag, 13. Juni, 16.30 Uhr, St. Katharina Unna: Anastasiia Yurchenko kommt aus Detmold nach Unna und greift ein urchristliches Thema auf. „Victimae paschali laudes – der Lobgesang des Osterlammes“ ist das Konzert überschrieben, in dem unter anderem Werke von Johann Gottfried Walther, Nicolaus Bruhns und Jean Langlais zu hören sein werden.
  • Mittwoch, 16. Juni, 19.30 Uhr, St. Katharina Unna: Das Konzert von Deborah Hödtke ist mit dem Titel „Und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser“ überschrieben. Die gebürtige Berlinerin spielt dabei unter anderem Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy und Thierry Escaich.
  • Sonntag, 20. Juni, 16.30 Uhr, St. Katharina Unna: Die 4. Unnaer Orgeltage enden mit dem Gastspiel des Würzburger Konzertorganisten und Kirchenmusikers Rudolf Müller. „Souveniers“ heißt sein Konzert mit Werken von Johann Sebastian Bach, Sigfrid Karg-Elert, Oskar Lindberg und anderen Komponisten.

Unna am Abend

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