Klettern, springen, hangeln: Unnas Grüne sehen in der Eissporthalle ein Trendsportzentrum

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Unna muss die Eishalle sanieren und in Betrieb nehmen – so hat es der Bürger bestimmt. Aber „wie viel“ Eishalle ist nötig, damit dieser Auftrag erfüllt ist? Die Grünen hätten da einen Vorschlag.

Unna

, 23.05.2020, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ginge es nach Ideen der Bündnisgrünen, würde Unnas Eishalle in einer deutlich beschränkten Version wiedereröffnet. Stattdessen schlagen die Grünen vor, die Halle und ihr Umfeld in ein Trendsportzentrum für die junge Generation umzuwandeln, das neben verschiedenen Angeboten auch eine Eisfläche bietet.

Diesen Vorschlag legt Bündnis 90/Die Grünen jetzt dem Rathaus vor. Zwei Gründe leiten die grüne Bewegung dabei: Zum einen hatte sie von Anfang an auf die problematische Klimawirkung einer energiehungrigen Kälteanlage hingewiesen. Daher regen die Grünen jetzt an, den Eisbetrieb auf die Winterzeit zu beschränken und eine Eisfläche in der Größe zu bauen, „die einen vertretbaren wirtschaftlichen Betrieb des Eissportes zulässt“. Zum anderen greifen die Grünen aber auch ein Argument der Eishallenbefürworter auf.

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Der Initiative, die vor einem Jahr einen Bürgerentscheid erwirkt hatte, war es auch darum gegangen, einen für junge Menschen wichtigen Treffpunkt zu erhalten. Und zu einem solchen wollen die Grünen die Halle nun machen – vielleicht sogar mit mehr Attraktivität und Breitenwirkung als bislang.

So könne die an sich große Halle auch für andere Trendsportarten genutzt werden. Kletterwände, Parkour-Hindernisse und andere Utensilien für Jugend- und Trendsport könnten in und an der Halle entstehen, die damit auch eine Bedeutung für die offene Jugendarbeit außerhalb der Vereine und für die Quartiersarbeit in Königsborn erlangen könnte.

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