Mit Trailer: „All eyes on you“ kehrt nach Unna zurück

dzKino

Zwei Jahre ist es her, dass Felix Eller und Jan Scharfenberg auf dem Roten Teppich vor dem Kinorama Unna gefeiert wurden. Jetzt läuft ihr Film „All eyes on you“ endlich im regulären Programm.

Unna

, 18.10.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es sind maue Zeiten für Deutschlands Kinos: Seit Beginn der Corona-Pandemie wird ein Filmstart nach dem anderen abgesagt, zuletzt auch der Hoffnungsträger für den November, der neue „James Bond“-Film. Doch Unnas Kino lockt jetzt mit einem ganz besonderen Film.

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„Es gibt keinen besseren Zeitpunkt als jetzt, diesen Film zu zeigen.“
Felix Eller, Regisseur

Es war der 20. Oktober 2018 und der Lindenplatz verwandelte sich in ein Halloween-Spektakel: Mit „All eyes on you“ feierte ein Film an diesem Tag Premiere, der nicht nur in die Jahreszeit passte, sondern vor allem in diese Stadt. Regisseur Felix Eller und Produzent Jan Scharfenberg war mit „All eyes on you“ eine Hommage an ihre Heimatstadt gelungen: Unnaer Schauspieler, Unnaer Drehorte - der Film trug eine eindeutige Unnaer Handschrift, die doch ganz eigen war.

Zwei Jahre nach der umjubelten Premiere kehrt der Film nun zurück ins Unnaer Kino: Ab dem 28. Oktober läuft „All eyes on you“ im regulären Programm des Kinorama Unna. „Es gibt keinen besseren Zeitpunkt als jetzt, diesen Film zu zeigen“, sagt Felix Eller. Die Kinos brauchen dringend neue Filme und „All eyes on you“ spielt in der Halloween-Nacht - der Filmstart in Unna am 28. Oktober passt da tatsächlich ziemlich gut.

Mit „All eyes on you“ räumten Felix Eller und Jan Scharfenberg unzählige Nominierungen und Preise ab: In Shanghai, New York, London, in Indien und in Italien lief ihr Film auf internationalem Filmfestivals. Zwischenzeitlich verhandelten die beiden Unnaer mit einem amerikanischem Filmverleih, um „All eyes on you“ auf diesem Wege in die Kinos zu bringen. „Das scheiterte aber letztlich an der Synchronisierung“, sagt Felix Eller.

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So waren die Dreharbeiten und Premiere von "AEOY"

Ein Rückblick in Bildern auf die Dreharbeiten und die Premiere von "All eyes on you" am 20. Oktober 2018 im Kinorama Unna.
18.10.2020
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Felix Eller und sein Bruder Florian (von links) bei der Premiere von "All eyes on you" am 20. Oktober 2018.© UDO HENNES
Rund um die Premiere gab es ein buntes Programm auf dem Lindenplatz - inklusive "Horror-Clown".© UDO HENNES
Justus Vrede steckte in dem Kostüm - das ihn offenbar auch zu akrobatischen Einlagen animierte.© UDO HENNES
Natürlich gab es einen Roten Teppich, über den Felix Eller als Regisseur schritt.© UDO HENNES
Jan Scharfenberg und Felix Eller auf dem Roten Teppich.© UDO HENNES
Das Interesse an dem Film und seinen Darstellern und Produzenten war riesig.© UDO HENNES
Einige Darsteller und Crew von "All eyes on you" posieren auf dem Roten Teppich für die Fotografen.© UDO HENNES
Ein Blick zurück auf die Dreharbeiten von "All eyes on you": Mit Hilfe des Kameramonitors bespricht Felix Eller mit den Schauspielern ihre Positionierung.© Martin Kesper

Nun läuft der Film im Unnaer Kino - und zwar so lange „wie die Leute reingehen“, sagt Eller. Für die zweite Premiere in Unna schreibt Jan Scharfenberg gerade teilweise die Filmmusik neu. In den vergangenen zwei Jahren seit der Premiere sind einige Musikrechte abgelaufen. „Und da war es jetzt tatsächlich das Einfachste, dass ich für diese Szenen die Musik auch selbst komponiere“, erzählt Jan Scharfenberg. Der Großteil der Musik in „All eyes on you“ stammt ohnehin von dem 26-Jährigen.

Im ehemaligen Tresorraum der einstigen Sparkassenfiliale an der Dürerstraße komponiert Jan Scharfenberg seine Musik. Im Frühjahr hat die Produktionsfirma „Lost tape“ hier ein Zuhause gefunden.

Im ehemaligen Tresorraum der einstigen Sparkassenfiliale an der Dürerstraße komponiert Jan Scharfenberg seine Musik. Im Frühjahr hat die Produktionsfirma „Lost tape“ hier ein Zuhause gefunden. © Peter Glegola

Entstehen wird die Musik übrigens in einem ehemaligen Tresorraum. Denn Eller und Scharfenberg haben mittlerweile ihre ersten eigenen Produktionsräume bezogen - in einer einstigen Sparkassenfiliale gegenüber des Evangelischen Krankenhauses. „Wir wollten unbedingt in Unna bleiben, deswegen war es super, dass wir hier fündig geworden sind.“ Beste Voraussetzungen als für den nächsten Film „made in Unna“.

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