Die Gruppe "Mission Possible" der Katharinengemeinde führt ihre Aktion „Auftankbank“ zu Coronazeiten per Telefon fort. Einsame Menschen können bei Redebedarf jederzeit anrufen. © privat
Seelsorge

Telefonie-Angebot der Katharinengemeinde für einsame Menschen wird erweitert

Die Gruppe „Mission possible“ der Katharinengemeinde in Unna weitet ihr ehrenamtliches Telefonie-Angebot aus. Wer einsam ist und eine Gesprächsmöglichkeit sucht, kann nun jederzeit anrufen.

Einsamen Menschen ein offenes Ohr bieten – das ist die Idee hinter der „Auftankbank“, einem Impuls der Gruppe „Mission possible“ der Gemeinde St. Katharina, der normalerweise einmal im Monat auf dem Kirchplatz stattfindet. Weil die telefonische Alternative zur „Auftankbank“ zuletzt weniger erfolgreich war, möchte die Gruppe ihr Angebot nun ausweiten.

„Leider hat niemand am besagten Termin zum Telefon gegriffen und eine der beiden Nummern angerufen“, sagt der Verantwortliche Edgar Terhorst. Dadurch sehe sich das ehrenamtliche Team aber nicht entmutigt: „Wir haben uns abgestimmt und wollen uns breiter aufstellen. Wer jemanden zum Sprechen, Erzählen oder Zuhören wünscht, kann uns jetzt jederzeit, statt nur zu einem bestimmten Termin anrufen.“

Interessierte können sich dabei an die Mitarbeiter der Katharinengemeinde, Edgar Terhorst, Tel.: (0 23 03) 3 05 04 86 oder Nicola Nawrath, Tel.: (01 77) 9 12 54 63, wenden. Auch wenn die Gesprächspartner nicht immer gleich am Apparat sind und ein Anrufbeantworter zur Unterstützung dient, erfolgt in jedem Fall binnen kurzer Zeit der erwünschte Rückruf, verspricht Terhorst.

Er regt zudem an, Bekannte auf das Angebot aufmerksam zu machen: „Vielleicht fällt jemandem ein Nachbar ein oder man gibt die Telefonnummer weiter mit der Anregung: ‚Ruf doch mal da an – die warten auf Dich!‘“

Über die Autorin
Geboren 1992 mitten im Ruhrgebiet (Bottrop) und aufgewachsen am Rande des Münsterlandes (Dorsten), hat es sie zum Studieren nach Bielefeld verschlagen (die Stadt gibt es wirklich ;-)). Nach beruflichen Zwischenstationen in Braunschweig, Berlin und Aachen ist sie froh, wieder zurück im Pott zu sein und Geschichten für Unna zu schreiben. Wenn sie nicht journalistisch unterwegs ist, hört sie gerne Musik, wandert im Grünen oder faulenzt mit einem guten Buch im Café.
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Vivien Nogaj
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