Mit Video: Nach 30 Stunden beim Extremlauf „Iron Loons“ stehen die Sieger fest

dzMarathon mit Hindernissen

Auch am zweiten Tag des 30-stündigen Extremevents zwischen Unna und Kamen geben die Teilnehmer nicht auf. Der Marathonlauf „Iron-Loons“ begeistert Organisator und Mitläufer.

Unna

, 22.12.2019, 18:22 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Sonntag um 16 Uhr wurden die Sieger gekürt: Gabriel Ostermeier war „Last Man Standing“ und Jessi Berendes „Last Woman Standing“. Sie schafften jeweils neun und sieben Runden hintereinander beim „Iron Loons“-Marathon, einem Hindernislauf, der seinen Teilnehmern 30 Stunden lang ihre Willenskraft, Schnelligkeit und Ausdauer abverlangte.

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Bereits am Samstag ging es los: 38 Teilnehmer starteten hochmotiviert auf einem Feld nahe des Bürgerhauses Alte Heide in den Wettkampf. Über Strohballen, durch Matsch und Schlamm und weitere Hindernisse ging es darum, innerhalb von 60 Minuten eine Runde des Extremlaufs zu bewältigen.

Was zu Beginn noch Spaß machte, wurde besonders in der Nacht zu einer regelrechten Herausforderung, wie Organisator und Mitläufer Jan-Philipp Struck berichtete: „Es war saukalt und hat Überwindung gekostet, um vier Uhr noch eine Runde zu laufen, aber wenn man im Kollektiv keine Lust hat, motiviert man sich gegenseitig.“

Teilnehmer auch aus Augsburg und Frankfurt

Nur in vier der insgesamt 30 Runden sei kein Teilnehmer an den Start gegangen, ansonsten hätten sich immer zwei, drei Läufer gefunden, die trotz Dunkelheit und Erschöpfung einen weiteren Extremlauf wagten. In der Zwischenzeit wärmten sich andere Teilnehmer – die teilweise auch aus Augsburg oder Frankfurt angereist waren – am Glühwein auf oder erlaubten sich doch die ein oder andere Stunde Schlaf.

Mit Video: Nach 30 Stunden beim Extremlauf „Iron Loons“ stehen die Sieger fest

Freudig nach 30 Stunden Extremsport: Die Teilnehmer des "Iron Loons"-Marathons. © privat

Nächstes Jahr Fortsetzung

Denn bei allem Ehrgeiz und Adrenalin: „Am Ende ist man einfach nur fertig und will nach Hause“, so Struck nach der Siegerehrung. Für das nächste Jahr sei aber eine Fortsetzung geplant: „Die Resonanz war super – es geht definitiv weiter.“

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