100 Jahre SuS Lünern: Auch gestandene Helden schaffen noch mehr als eine Halbzeit

dzVereine

Echte Legenden lassen sich auch von kleinen Wehwechen nicht abhalten: Zum 100. Geburtstag des SuS Lünern schnüren Fußballer vergangener Tage die Schuhe - wenn auch nur für ein paar Minuten.

von Michael Neumann

Lünern

, 14.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Motiviert waren sie alle bis in die Haarspitzen. Schließlich gelten sie alle als Legenden vom SuS Lünern und dem TuS Hemmerde: Zwei Teams voller gestandener Erfahrung aus jahre- und jahrzehntelanger Fußballerfahrungen trafen am Freitag zum Auftakt der Feierlichkeiten des SuS Lünern aufeinander. Manche Spieler hatten sich Jahrzehnte nicht mehr gesehen.

Angeführt vom mittlerweile 83-jährigen Helmut „Captain“ Kielmann führte Schiedsrichter Jürgen Woköck die Teams auf das Feld. Liebend gerne wäre Bernd Kitschke für den SuS aufgelaufen. Er brannte förmlich auf dieses Spiel und wollte sich am letzten Mittwoch beim Training darauf vorbereiten. Doch Kitschke wollte zu viel, nach der Trainingseinheit klagte er über Schmerzen im Knie und an der Achillessehne. So blieb ihm nur das Anfeuern von der Ersatzbank aus.

100 Jahre SuS Lünern: Auch gestandene Helden schaffen noch mehr als eine Halbzeit

Helmut Kielmann trug mit seinen 83 Jahren die Kapitänsbinde und führte die grün-weißen Kicker aus Lünern aus das Feld. © Neumann

Kaum war das Spiel angepfiffen, da musste nach knapp sechs Minuten Achim Köhne wegen einer Fußverletzung das Feld räumen. Kurz danach verlies auch Helmut Kielmann das Feld, aber nur um kurz Luft zu holen. Trotz heftigen Regens spielten die Legenden beider Teams unbeeindruckt weiter - und am Ende gab es ein gerechtes Unentschieden, ehe das Spiel in der Kabine anschließend fröhlich weitergeführt wurde.

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