Überfüllte Altpapiercontainer: Bürger beschweren sich, Stadt verweist auf Einwurfzeiten

dzServicehof Unna

Bürger beschweren sich über überfüllte Papiercontainer und herumfliegende Kartons. Die Stadt entgegnet: Bürger sollten sich lieber an die Einwurfzeiten halten und die Papierpresse benutzen.

Unna

, 13.07.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Die Situation dort ist nicht mehr tragbar. Die Container sind weiterhin völlig überfüllt.“ So klingt es, wenn eine Unnaerin, die namentlich nicht genannt werden möchte, sich über „unzumutbare Zustände“ am Servicehof an der Viktoriastraße beschwert. Die Frau beklagt sich über Kartons, die neben den Containern abgelegt werden und so bei Wind auf die Straße wehen. „Das stellt besonders für Radfahrer eine Gefahr dar“, schreibt sie.

Außerdem seien unter den Kartons auch Essensverpackungen, in denen sich noch Reste befinden und damit auch Ratten anlocken könnten. Dieser Zustand dürfe so nicht mehr weitergehen. „Hier muss endlich etwas passieren“, wünscht sie sich.

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Laut Stadtsprecher Christoph Ueberfeld sind die Stadtbetriebe jedoch sehr wohl „Herr der Lage“: Zwar werde derzeit etwas mehr Altpapier und Pappe angeliefert als üblich, dennoch leerten die Mitarbeiter des Servicehofes die Container zweimal täglich. Gereinigt werde sogar drei Mal pro Tag – das letzte Mal kurz vor Feierabend.

„Leider liefern immer noch viele Menschen ihr Altpapier außerhalb der Öffnungszeiten an – also in den Abendstunden, sogar in den Nachtstunden oder am Sonntag“, sagt er. Viele der Besucher des Servicehofes nutzten auch nicht die Papierpresse, um das Volumen des Abfalls zu verringern. „Wenn das Altpapier dann neben die Container gestellt wird, reicht natürlich ein Windstoß aus und das Papier fliegt durch die Gegend.“ Er bittet die Bürger, sich an die Öffnungszeiten zu halten.

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