Unnas Steinbrüche erlauben einen Blick in die Kindheit der Erde

dzTag des Geotops

Die Meeresküste irgendwo südlich von Unna – das ist keine Vision im Zusammenhang mit der Klimaveränderung, sondern die Realität in der Welt vor 90 Millionen Jahren. Heute erlaubt es die Muschelsuche.

Unna

, 28.08.2019, 14:52 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vor 90 Millionen Jahren war das Klima auf der Erde sehr viel wärmer, reichte die Ur-Nordsee bis ans Sauerland. Das erklärt, warum sich im Unna versteinerte Reste von Muscheln finden lassen. Es ist eine der Besonderheiten, mit der sich der Verein für Heimat und Natur in Mühlhausen/Uelzen am „Tag des Geotops“ am 15. September beschäftigt.

Die Exkursion für alle Interessierten führt dann an die früheren Steinbrüche im Bimbergtal. Sie haben nicht nur die Bausteine für frühere Siedlungen am Hellweg geliefert, sondern sie erlauben auch einen Blick weit zurück in die Geschichte des Planeten. Und auch mit den Quellen im tiefer gelegenen Mühlhausen stehen sie in Verbindung.

Die Exkursion in die Steinbrüche beginnt am 15. September um 14 Uhr und dürfte etwa zwei Stunden dauern. Der Treffpunkt ist etwas schwieriger zu finden: Für die Anfahrt empfiehlt der Heimatverein, von der B1 aus gegenüber der Straße „Hohlweg“ nach Süden auf den asphaltierten Wirtschaftsweg abzubiegen. Nach etwa 330 Metern gibt es einen Parkplatz, an dem sich die Teilnehmer sammeln. Wer mit dem Fahrrad anreist, fährt über die Radwege A3, U2 und U4 direkt zum Parkplatz. Zum ersten Steinbruch sind es dann noch 200 Meter.

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