Stadtverwaltung und „Unna braucht Eis“ starten Beratungen zur Neueröffnung der Eishalle

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Das Votum war eindeutig: Unnas Bürger wollen die Eissporthalle erhalten. Jetzt haben der Verein „Unna braucht Eis“ und die Stadtverwaltung begonnen, gemeinsam zu planen, wie das gelingen kann.

Unna

, 19.06.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Sanierung des Dachs, der Brandschutz, die Klimaanlage und eventuelle Fördermöglichkeiten – das haben Vertreter von „Unna braucht Eis“ und der Unnaer Stadtverwaltung bei ihrem ersten gemeinsamen Treffen nach dem Bürgerentscheid als wichtigste Themen identifziert. Ab sofort treffen sich die Beteiligten alle zwei bis drei Wochen, um die Sanierung und damit die Wiedereröffnung der seit Sommer 2018 geschlossenen Eissporthalle zügig zu realisieren.

„Unna braucht Eis“ spricht in einer Mitteilung auf seiner Internetseite von „konstruktiven Gesprächen“ auf dem Treffen, das „Mut gemacht habe, diese Aufgabe erfolgreich umsetzen zu können.“ Auch die Stadtverwaltung teilt diesen Eindruck, wie Verwaltungssprecher Oliver Böer auf Anfrage unserer Redaktion sagt.

Bei dem ersten Treffen wurden neben der Identifizierung der drängendsten Themen auch bereits Arbeitsgruppen für die Finanzierung und die Technik der Eissporthalle gebildet, die jeweils mit Vertretern von „Unna braucht Eis“ und der Stadtverwaltung besetzt sind.

365 Tage im Jahr Eis in Unna

Auch wenn die Details der künftigen Eissporthalle erst in den kommenden Wochen und Monaten geklärt werden, haben sich die Stadtverwaltung und die Vereinsvertreter von „Unna braucht Eis“ bereits auf einige Eckpunkte geeinigt. So besteht über die Kernidee des Konzeptes von „Unna braucht Eis“ Einigkeit: Die sanierte Eissporthalle soll an 365 Tagen im Jahr Eislaufen anbieten.

Der Verein hatte dies von vorneherein immer gefordert, weil dadurch die Eissporthalle im Vergleich zu umliegenden Eishallen in der Region einen Wettbewerbsvorteil hätte. Die meisten Eishallen beenden die Saison im Sommer; so auch die Unnaer Eishalle bis zu ihrer Schlißeung im Sommer 2018.

Betrieb soll auf 20 Jahre gesichert sein

Für die nächsten 20 Jahre soll die Eishalle nach ihrer Sanierung verlässlich betrieben werden – auch darauf verständigten sich Stadtverwaltung und „Unna braucht Eis“ bei ihrem Auftaktgespräch. Ein Renovierungsstau soll innerhalb dieser Zeitspanne vermieden werden – auch das hatte der Verein bereits in seinem Konzept anklingen lassen und dafür in seinem Konzept Rückstellungen vorgesehen, die für eintretende Sanierungsfälle eingesetzt werden könnten.

Dass die Sanierung des Daches und der Brandschutz ganz oben auf der Agenda stehen, verwundert nicht: Beides war in dem Gutachten, das die Stadt hatte erstellen lassen, als größte Baustellen genannt worden – und auch als Kostentreiber. Über die Höhe der dafür zu erwartenden Kosten hatte es im Vorfeld Differenzen zwischen „Unna braucht Eis“ und der Stadtverwaltung gegeben.

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