Stadtradeln: Problemstellen im Wegenetz online melden

RADar-Karte

Mehr als zwei Erdumrundungen – das ist die Halbzeitbilanz der Unnaer bei der Aktion „Stadtradeln“. Noch bis zum 14. Juni laufen die drei Aktionswochen.

Unna

, 04.06.2019 / Lesedauer: 2 min

An diesem Mittwoch ist die Hälfte geschafft: anderthalb Wochen „Stadtradeln“ sind um, noch bis zum 14. Juni treten Unnas Radfahrer gemeinsam in die Pedale. Die Zwischenbilanz ist ordentlich: Knapp 82.000 geradelte Kilometer – das entspricht mehr als zwei Erdumrundungen am Äquator – ersparten der Umwelt in Summe rund zwölf Tonnen des klimaschädlichen Kohlenstoffdioxids. Erradelt von über 760 aktiven Radfahrern, die in über 70 Teams organisiert sind.

Jederzeit kann einsteigen, pardon: aufsitzen, wer sich noch nicht fürs „Stadtradeln“ angemeldet hat. Und im Rahmen der Aktion zum Beispiel auch einen Beitrag für eine bessere Fahrradinfrastruktur leisten. Wer Gefahrenstellen und Probleme erkennt oder etwaige Vorschläge hat, kann diese in die sogenannte RADar-Karte eintragen. Nach den drei Aktionswochen des Stadtradelns stehen diese Vorschläge dann Politik und Verwaltung zur Verfügung, am daraus gegebenenfalls Schlüsse für mögliche Handlungsfelder zu ziehen. Getreu der Devise „Je mehr mitschauen, desto wertvoller ist diese Bestandsanalyse“ ruft Hermann Strahl (ADFC Unna) dazu auf, in die Karte einzutragen, was auffällt.

Dies wie auch die An- und Nachmeldung für die Aktion „Stadtradeln“ geht im Internet unter www.stadtradeln.de – einfach nach „Unna im Kreis Unna“ suchen und registrieren; entweder für ein bereits bestehendes Team, oder einfach ein neues gründen. Und schon kann es losgehen getreu dem Motto der Aktion: „Radeln für ein gutes Klima.“

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