Stadt bestätigt: Aus Berlin kommt kein Geld für die Eissporthalle Unna

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„Unna braucht Eis“ hatte es bereits am Freitagabend verkündet, jetzt bestätigt auch die Stadtverwaltung: Die Eissporthalle zählt nicht zu den vom Bundesinnenministerium geförderten Projekten.

Unna

, 15.04.2019 / Lesedauer: 2 min

Unna steht nicht auf der Liste der vom Bundesinnenministerium geförderten Projekte, die einen Zuschuss im Rahmen des Projektes „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ erhalten werden. Das bestätigte am Montag auch die Stadtverwaltung Unna. Der Verein „Unna braucht Eis“ hatte am Freitagabend vermeldet, dass Unna bei dem Projekt nicht berücksichtigt worden sei.

„Der Projektträger, die Forschungszentrum Jülich GmbH, hat die Stadt Unna im Auftrag des Bundesministeriums des Innern zwischenzeitlich informiert, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in seiner Sitzung am 10. April die Förderung von 186 kommunalen Projekten beschlossen hat. In der Projektliste ist eine Förderung des Unnaer Zuwendungsantrages nicht aufgeführt“, sagte Stadtsprecher Oliver Böer auf Anfrage unserer Zeitung.

Antrag wurde im Spätsommer eingereicht

Anfang August 2018 erging ein kurzfristiger Projektaufruf des Bundesinnenministeriums für die „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ im Rahmen eines Bundesprogramms. Entsprechende Projektvorschläge waren zwingend bis zum 31. August 2018 beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einzureichen. Die Stadtverwaltung reichte daraufhin gerade noch rechtzeitig einen Projektvorschlag für die Sanierung der Eishalle beim BBSR ein. Da die in Auftrag gegebene Kostenschätzung für die Sanierung der Eishalle noch nicht vorlag, wurde im Rahmen dieses fristwahrenden Antrages die mögliche Höchstsumme von vier Millionen Euro angemeldet.

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