Tester von 5 bis 13 bestätigen: Neue Spielgeräte im Kurpark taugen für tägliche Abenteuer

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Das Spielen ist eröffnet. An modernen Geräten auf dem erneuerten Spielplatz im nördlichen Kurpark können sich ab sofort Klein und Groß austoben. Die ersten Nutzer bestätigen: Hier macht Bewegung Spaß.

Königsborn

, 15.08.2019, 18:03 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Die Rutsche ist am besten“, sagt Devin. Der Fünfjährige gehörte zu den ersten Testpersonen, die die neuen Anlagen auf dem Spielplatz an der Platanenallee einem ausgiebigen Test unterzogen. Tatsächlich wurde der Eröffnungstermin für das erneuerte Spielgelände zu einem ersten Härtetest. „Es hält“, sagte René Bast vom städtischen Kinder- und Jugendbüro zufrieden, als 30 Kinder aus dem Falken-Kinderclub gleichzeitig das „Fiasko“ stürmten. So nennen die Spielplatzplaner das zentrale neue Gerüst in der Anlage. Es besteht aus unterschiedlichen Elementen, die zum Klettern, Hangeln, Balancieren und Rutschen animieren. Je nach Größe, Können und Mut können die Kinder unterschiedliche Bereiche des Gerüsts erreichen.

Tester von 5 bis 13 bestätigen: Neue Spielgeräte im Kurpark taugen für tägliche Abenteuer

Ein Spaß für die Verantwortlichen und die Nutzer des neuen Spielplatzes an der Platanenallee: Gemeinsam mit Kindern aus dem Falken-Kinderclub übergaben René Bast vom Kinder- und Jugendbüro (v.l.), die Beigeordnete Kerstin Heidler, Jugendamtsleiter Heinz-Dieter Edelkötter und Bürgermeister Werner Kolter die Anlage ihrer Bestimmung. © Marcel Drawe

Falken planen Gelände direkt ins Ferienprogramm ein

Insgesamt soll der Spielplatz Kindern unterschiedlicher Altersgruppen von Nutzen sein. Das Konzept geht offenbar auf. Der Spielplatz sei nicht langweilig, bestätigte die 13-jährige Saniyat bei einem kurzen Interview von der Hangelbrücke herab. „Ich habe selbst Lust loszurutschen“, sagte Johanna Dörr augenzwinkernd. Die Leiterin des Falken-Kinderclubs freut sich über die neuen Anlagen, die nun insbesondere Kindern aus Königsborn offen stehen. Die Falken verbringen mit rund 60 Kindern gerade die zweite Woche eines Feriencamps an der nicht weit entfernten Stadthalle. Spontan wollen sie an ihrem letzten Tag eine Spielstunde im Kurpark einlegen, da nun dort der Spielplatz fertig ist.

Tester von 5 bis 13 bestätigen: Neue Spielgeräte im Kurpark taugen für tägliche Abenteuer

Auf einer Fläche nebenan können sich Skater austoben. Die Stadt hat ein paar neue Rampen aufstellen lassen. © Marcel Drawe

Nebenan Natur-Buden bauen

Fertig ist auch ein Naturspielraum an der Hubert-Biernat-Straße. Während der Platz im Kurpark mit seinen Geräten vor allem Bewegung und Koordination, aber auch das wertvolle Spielen mit Wasser fördern soll, können die Nutzer an der Hubert-Biernat-Straße ihren Spielplatz selbst gestalten. Ein ausgelichteter Busch, ein Weg, ein paar Hölzer - vielmehr geben die Landschaftsbauer Kindern nicht vor. Sie sollen ihrer Phantasie freien Lauf lassen und beispielsweise „Buden“ bauen. Zum Gesamtkonzept, mit dem die Stadt Unna nun das Spielen an der frischen Luft in Königsborn nach vorne bringen will, gehören auch neue Skater-Rampen an der Platanenallee sowie ein Jugendunterstand an der Döbelner Straße. Dort sollen auch noch neue Fußballtore aufgestellt werden.

Brauchbar? „Jap!“

Insgesamt hat die Stadt Unna 270.000 Euro in die Spielplätze in Königsborn gesteckt. Ob die Sachen brauchbar sind, fragte Bürgermeister Werner Kolter am Donnerstag sicherheitshalber noch einmal bei den Kindern nach. Die kleinen Fachleute verloren nicht viele Worte: „Jap!“

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