Verkehr

Mühle Bremme: Haben Arbeiter eigenmächtig die Spur zum Ring geöffnet?

Für Irritationen im Verkehr an der Mühle Bremme hat die Stadt eine Erklärung. Die Sperrung der neuen Zufahrt zum Ring sei kein Fehler. Falsch war, dass die Spur schon offen war.
Kein Zufall, sondern die Behebung eines eigenmächtigen Eingriffs in den Straßenverkehr: Bis zum 5. oder 6. Juli sollen diese Sperren zwischen Kantstraße und Ring noch bleiben.
Kein Zufall, sondern die Behebung eines eigenmächtigen Eingriffs in den Straßenverkehr: Bis zum 5. oder 6. Juli sollen diese Sperren zwischen Kantstraße und Ring noch bleiben. © Sebastian Smulka

Erst sorgte die neue und ungewohnte Zufahrt von der Kantstraße zur hinteren Spur des Verkehrsrings für Gesprächsstoff. Dann wunderten sich Autofahrer, als die neue Zufahrt schon wieder gesperrt war. Erklärungsbedürftig sei aber nicht, warum die Sperren nun wieder da sind, verdeutlicht Rathaussprecher Christoph Ueberfeld. Erklären müsse man eher, warum sie zwischenzeitlich nicht mehr dort waren.

Denn: Die Eröffnung jener Spur sei noch gar nicht offiziell erfolgt. Warum die Sperren plötzlich an die Seite geschoben waren, darüber lasse sich spekulieren. Vielleicht hätten Handwerker oder Lieferanten die Sperren eigenmächtig an die Seite gestellt, um für die Fahrt aufs Baustellengelände besser rangieren zu können. Nun sei die angedachte Baustellenführung wieder hergestellt.

Die Stadt will den Knotenpunkt nicht schrittweise freigeben und Autofahrern täglich neue Regelungen präsentieren, sondern komplett von der provisorischen auf die endgültige Führung umstellen. Dies werde erfolgen, wenn die Arbeiten am Knotenpunkt vollendet sind, so Ueberfeld. Nach dem aktuellen Stand der Arbeiten dürfte dies am 5. oder 6. Juli erfolgen.

Dass bis dahin keine direkte Zufahrt von der Kantstraße über den Ring zur Oberen Husemannstraße möglich ist, sei tatsächlich der Fall. Alternativ zur Ringumrundung empfiehlt Ueberfeld für das Ziel Krankenhaus die Fahrt über die Mozartstraße.

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