Sorge um die Sicherheit von Fußgängern am neuen Fahrrad-Tunnelausgang

dzKönigsborner Tor

Die Planungen für den Umbau des Königsborner Tors stoßen überwiegend auf Zustimmung. Sicherheitsbedenken gibt es allerdings zu der Stelle, wo Radfahrer auf Fußgänger treffen werden.

Unna

, 18.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Der Beirat Fahrrad befürwortete die Planungen für den Umbau der Unterführung am Königsborner Tor. Dort soll die Verkehrsführung angepasst werden an das Einzelhandelsprojekt auf dem „Mühle-Bremme“-Gelände. Der Plan: Über eine neue Freitreppe kommen Fußgänger zur Unterführung. Sie durchqueren den Fahrradverkehr, der künftig südlich des Tunnels nicht mehr davon getrennt sein soll. Weitgehend einvernehmlich sind Verwaltungsfachleute und Verkehrspolitiker im Beirat einer Meinung, dass der Radverkehr aus Richtung Innenstadt ausreichend Platz und Übersicht hat, um sich rücksichtsvoll auf die kreuz und quer laufenden Fußgänger einzustellen.

Aber funktioniert das auch konfliktfrei in der Gegenrichtung? Fahrradfahrer sollen nach dem Umbau mit einem durchgehenden Geländer von Fußgängern getrennt werden, wenn sie von Königsborn aus in den Tunnel fahren. Am Ausgang endet die Trennung. „Da habe ich Bauchschmerzen“, sagt Björn Merkord, Ratsherr der Bündnisgrünen. Gerade Auswärtige müssten an der Stelle demnächst erst einmal verstehen, dass sie als Radfahrer Fußgängern plötzlich Vorrang gewähren sollen. Zudem seien Radfahrer an dem Punkt schnell unterwegs. Die Planer wollen mit farbigen Markierungen, die auf Fußgänger beziehungsweise Radfahrer hinweisen, für Sicherheit sorgen.

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