Gute Aussichten für Sonntagseinkauf zum Westfalenmarkt in Unna

dzHandel

Ladenöffnungen am Sonntag waren in den vergangenen Jahren oft ein Streitthema. Für den diesjährigen Westfalenmarkt in Unna scheint es die Freigabe zu geben. Beantragt ist sie für den 5. April.

Unna

, 29.01.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ob Geschäfte auch am Sonntag öffnen dürfen, beschließen in Nordrhein-Westfalen im Regelfall die Städte und Gemeinden. In der Vergangenheit aber waren es oft auch die Gerichte, und so sind die Spielregeln für die Ausnahmen vom Ladenschluss praktisch verschärft worden.

Auch in Unna hat es Klagedrohungen durch die Gewerkschaft Verdi gegeben, die den Beschäftigten des Einzelhandels die Sonntagsarbeit ersparen möchte. Die landesweite Prozesswelle hatte für Unna durchaus Auswirkungen. Die Geschäfte an der Feldstraße etwa bleiben inzwischen von den Sonntagsöffnungen des City-Werberings ausgenommen.

Um die Freigaben zu erteilen, muss die Stadt nun eindeutig den Nachweis erbringen, dass die Einkaufsonntage ein Zusatz zu etablierten Veranstaltungen sind und nicht umgekehrt. Für die diesjährige Auflage des Westfalenmarktes am 4. und 5. April scheint dies zu gelingen.

In einem Papier für den Stadtrat empfiehlt die Verwaltung den Politikern, die Freigabe zu erteilen. Demnach dürften am Sonntag, 5. April, von 13 bis 18 Uhr die Geschäfte geöffnet werden. Zulässig wäre es im unmittelbaren Umfeld des Volksfestes in der Innenstadt sowie entlang der Laufwege zu den großen Parkhäusern. Eine Grundlage für die Genehmigung sind auch Zählungen, nach denen zuletzt 17.400 Menschen den eigentlichen Westfalenmarkt besucht haben und 10.600 die am Sonntag geöffneten Geschäfte.

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