Sinn will Handelsfläche der P&C-Filiale vergrößern und sucht jetzt Personal für Verkauf

dzEinzelhandel

Ein Geschäftsleiter ist bestimmt, Verkäufer werden jetzt eingestellt, Umbauplanungen laufen. Modehändler Sinn bereitet sich auf Unna vor - und bezeichnet die Innenstadt als „Perle“.

Unna

, 21.09.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mitte März will die Hagener Handelskette Sinn ihr neues Geschäft in Unna eröffnen. Geplant ist die Übernahme der Peek-und-Cloppenburg-Filiale an der Bahnhofstraße. Dort sollen dann Artikel von 80 verschiedenen Modemarken verkauft werden, und zwar unten für Damen, oben für Herren, wie der Sinn-Generalbevollmächtigte Friedrich-Wilhelm Göbel erklärte. Die Verkaufsfläche soll im Vergleich zum bisher von P&C verfolgten Konzept ein wenig vergrößert werden. Auf beiden Etagen gebe es rund 150 Quadratmeter, die als Lager genutzt würden, so Göbel. „Das benötigen wir nicht.“ Dieser Raum soll auch zur Verkaufsfläche werden, die dann insgesamt rund 3000 Quadratmeter misst.

Schaufenster demnächst mit LED-Bildschirmen

Die Schaufenster würden grundsätzlich nicht mit Kleidungsstücken dekoriert, sondern sozusagen digital. Werbung soll darin auf großen LED-Schirmen gezeigt werden. Mit LED-Technik soll auch die Beleuchtung im Gebäude umgerüstet werden. Mit den effizienteren Leuchten will Sinn langfristig Stromkosten sparen. LED-Licht sei aber auch gut für die Farbechtheit der Ware, erläutert Göbel. Es müsse einiges in dem Geschäftsgebäude umgebaut werden, und das betrifft auch Dinge im Hintergrund. So werde der Vermieter etwa die Sprinkleranlage an neue Richtlinien anpassen lassen.

35 Verkäufer gesucht

Inzwischen habe man einen Geschäftsleiter für Unna bestimmt. Der Chef soll rund 35 Verkäufer um sich haben. Einige Initiativbewerbungen habe Sinn schon bekommen, berichtet Göbel, weitere seien erwünscht. In den nächsten Tagen beginne die Personalauswahl. Voraussichtlich zum 1. Februar sollen die Verkäufer eingestellt werden.

„Ein gepflegtes Städtchen“

Göbel zeigte sich im Gespräch mit unserer Redaktion zuversichtlich, in Unna ein erfolgreiches Geschäft betreiben zu können. Aus der Stadt, die für Sinn Neuland ist, habe er schon positives Feedback angesichts der geplanten Neueröffnung bekommen, auch die Unterstützung der Stadtverwaltung sei da. „Von der Unnaer Innenstadt sind wir sehr angetan“, sagt Göbel.

Sinn betreibt 22 Geschäfte, vor allem in Nordrhein-Westfalen. „Wir sehen viele Ecken“, sagt Göbel. „Und Unna ist ein wunderschönes, gepflegtes Städtchen. Eine kleine Perle.“ Göbel lobt die Kulisse der „wunderschönen Altbauten“ und nimmt erfreut zur Kenntnis, dass der „Schandfleck“ hinter der künftigen Sinn-Immobilie verschwinden soll. Er meint die Mühle Bremme, wo neue Geschäfte angesiedelt werden sollen. Die seien sicher gut für die Frequenz.

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