Seniorin aus dem Haus Husemann stirbt nach Infektion mit dem Coronavirus

dzCoronavirus

Bei der am Dienstag vom Kreisgesundheitsamt gemeldeten gestorbenen Person aus einem Unnaer Altenheim handelt es sich um eine Bewohnerin aus dem Haus Husemann. Sie ist die dritte infizierte Person, die starb.

Unna

, 21.10.2020, 15:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eine weitere infizierte Person aus dem Haus Husemann ist nun gestorben: Bereits am Dienstag meldete das Kreisgesundheitsamt einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus an einem Unnaer Altenheim; Husemann-Geschäftsführer Stefan Spies bestätigte nun, dass es sich dabei um eine Bewohnerin des Hauses, Geburtsjahr 1930, handelt. Insgesamt gibt es nun drei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus aus dem Seniorenheim.

Nur ein Gebäude vom Coronavirus betroffen

Bislang wurden 37 Bewohner und sieben Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet, alle Bewohner und die infizierten Mitarbeiter befinden sich derzeit in Quarantäne. Dennoch beschränke sich der Ausbruch des Virus bislang nach wie vor nur auf ein Gebäude des Seniorenheimes, wie Spies bestätigte – alle Bewohner und Mitarbeiter der beiden Nachbargebäude seien bereits zum zweiten Mal negativ getestet worden.

Das Kreisgesundheitsamt gab am Montag bekannt, dass rund 350 Personen eines Altenheimes getestet worden sind, laut Stefan Speis handelt es sich dabei wahrscheinlich um sein Haus: „Unsere Mitarbeiter wurden in Schleusen getestet, die Bewohner in ihren Einzelzimmern“, sagte er.

Jetzt lesen

Auch für bereits genesene Personen, die sich zuletzt in Quarantäne befanden, folgte eine erneute Testung. „Wenn das Ergebnis kommt, dann bewerten wir die Lage in unserem Haus erneut“, sagte Spieß. Gegebenenfalls ändere sich dann das aktuell geltende Besuchsverbot in dem Unnaer Seniorenheim: „Wir wollen schließlich so schnell wie möglich das normale Leben wieder haben“, sagte Spies.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Deutsche Bahn
Bahnstrecke Dortmund-Hamm bis Montag gesperrt: Alle Einzelheiten für Reisende auf einen Blick
Hellweger Anzeiger Pandemie
„Schlimmer als der erste Lockdown“ – Königsborner Café setzt auf Bestellungen
Meistgelesen