Eine weitere Seniorin aus dem Haus Husemann in Unna ist nun im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. © Hennes
Coronavirus

Seniorin aus dem Haus Husemann stirbt nach Infektion mit dem Coronavirus

Bei der am Dienstag vom Kreisgesundheitsamt gemeldeten gestorbenen Person aus einem Unnaer Altenheim handelt es sich um eine Bewohnerin aus dem Haus Husemann. Sie ist die dritte infizierte Person, die starb.

Eine weitere infizierte Person aus dem Haus Husemann ist nun gestorben: Bereits am Dienstag meldete das Kreisgesundheitsamt einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus an einem Unnaer Altenheim; Husemann-Geschäftsführer Stefan Spies bestätigte nun, dass es sich dabei um eine Bewohnerin des Hauses, Geburtsjahr 1930, handelt. Insgesamt gibt es nun drei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus aus dem Seniorenheim.

Nur ein Gebäude vom Coronavirus betroffen

Bislang wurden 37 Bewohner und sieben Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet, alle Bewohner und die infizierten Mitarbeiter befinden sich derzeit in Quarantäne. Dennoch beschränke sich der Ausbruch des Virus bislang nach wie vor nur auf ein Gebäude des Seniorenheimes, wie Spies bestätigte – alle Bewohner und Mitarbeiter der beiden Nachbargebäude seien bereits zum zweiten Mal negativ getestet worden.

Das Kreisgesundheitsamt gab am Montag bekannt, dass rund 350 Personen eines Altenheimes getestet worden sind, laut Stefan Speis handelt es sich dabei wahrscheinlich um sein Haus: „Unsere Mitarbeiter wurden in Schleusen getestet, die Bewohner in ihren Einzelzimmern“, sagte er.

Auch für bereits genesene Personen, die sich zuletzt in Quarantäne befanden, folgte eine erneute Testung. „Wenn das Ergebnis kommt, dann bewerten wir die Lage in unserem Haus erneut“, sagte Spieß. Gegebenenfalls ändere sich dann das aktuell geltende Besuchsverbot in dem Unnaer Seniorenheim: „Wir wollen schließlich so schnell wie möglich das normale Leben wieder haben“, sagte Spies.

Über die Autorin
Geboren 1992 mitten im Ruhrgebiet (Bottrop) und aufgewachsen am Rande des Münsterlandes (Dorsten), hat es sie zum Studieren nach Bielefeld verschlagen (die Stadt gibt es wirklich ;-)). Nach beruflichen Zwischenstationen in Braunschweig, Berlin und Aachen ist sie froh, wieder zurück im Pott zu sein und Geschichten für Unna zu schreiben. Wenn sie nicht journalistisch unterwegs ist, hört sie gerne Musik, wandert im Grünen oder faulenzt mit einem guten Buch im Café.
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Vivien Nogaj
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