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Sechs neue Stolpersteine und Veranstaltung in der Synagoge

Die neue Woche startet in Unna mit dem Gedenken an das Leid jüdischer Menschen. Sechs neue Stolpersteine werden verlegt. Am Dienstag endet das Festjahr 1700 Jahre Jüdisches Leben in Unna.
An vielen Stellen in Unna – hier ein Bild vom Alten Markt – erinnern Stolpersteine an das Leid von Menschen, die von den Nationalsozialisten verfolgt und/oder getötet worden sind. © Raulf (Archiv)

Mit ihrer Anwesenheit können alle Menschen in Unna zeigen, wie wichtig es ihnen ist, das Leid der Opfer des Nationalsozialismus nicht in Vergessenheit geraten zu lassen: Am Montag, 30. Mai, werden in der Innenstadt sechs weitere Stolpersteine in Erinnerung an verfolgte Bürgerinnen und Bürger aus Unna verlegt.

Für das jüdische Ehepaar Julius und Meta Caspary, das 1938 aus Unna fliehen musste, werden um 11.30 Uhr in der Morgenstraße 31 im Beisein ihres Urenkels Fred Reich Boehm aus Peru zwei Stolpersteine verlegt. Zuvor werden Steine in Erinnerung an Henriette und Moritz Windesheim (10 Uhr, Klosterstraße 3), Margarete Marcus (10.20 Uhr, Massener Straße 22) und Honorine Marx (10.40 Uhr, Markt 7) in den Boden eingebracht.

Schülerinnen und Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums und Mitglieder des Arbeitskreises Spurensuche begleiten die Verlegungen mit einem kurzweiligen musikalischen und lyrischen Programm und Informationen zu den gewürdigten Personen. Gäste sind an allen Stationen erwünscht.

Abschluss des Festjahres

Am Folgetag, dem 31. Mai, wird der Journalist Stefan Keim um 18 Uhr in der Synagoge der Gemeinde haKochaw mit einem abwechslungsreichen Programm das Festjahr Jüdisches Leben in Unna beenden. Im Mittelpunkt steht ein Gespräch mit Fred Reich und die Vorstellung der Internetseite mit Biografien ehemaliger jüdischer Bürgerinnen und Bürger der Stadt.

Anmeldungen zur Veranstaltung sind per E-Mail an jana.kruscha@stadt-unna.de zu richten.

Unna am Abend

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