Stadt zeigt Pläne für Schule, Kindergarten und Wohnungen am Hertinger Tor

dzBürgerabend am 30. Oktober

Eine Grundschule, ein Kindergarten und bis zu 30 neue Wohnungen bilden den Kern eines Baugebietes am Hertinger Tor. Jetzt will die Stadt die Umwandlung des früheren Stadions in Angriff nehmen.

Unna

, 13.10.2019, 12:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Stadt fängt nicht bei Null an, was die Pläne für eine Nachfolgenutzung des Stadions am Hertinger Tor angeht. Doch mit einer Bürgerversammlung am 30. Oktober um 18 Uhr im Ratssaal eröffnet sie gewisser Maßen die „heiße Phase“. Die Aufstellung eines Bebauungsplanes schafft die rechtlichen Grundlagen für das, was an der Brockhausstraße tatsächlich gebaut werden kann. Und sie gibt dem Bürger eine Möglichkeit, mitzusprechen.

Das Stadion selbst ist längst Geschichte, und auch auf einer ehemals belasteten Altlastenfläche aus Ziegeleizeiten daneben ist der Bodenaustausch erfolgt. Seit der Eröffnung des neuen Fußballplatzes an der Iserlohner Straße arbeitet Unna an Konzepten für eine Folgenutzung. Aktuell und wohl auch abschließend steht die Bildung dabei im Mittelpunkt: Ein modernes und inklusionstaugliches Schulgebäude soll das städtische Grundschulangebot in der Innenstadt konzentrieren, damit die heutigen Standorte von Falk- und Nicolaischule ablösen. In den Kindergartenbau daneben soll das heute an der Vinckestraße untergebrachte Familienzentrum der SPI einziehen.

Aber auch für Wohnraum ist noch Platz: Die Stadt sieht eine Fläche für Geschosswohnungsbau und damit für etwa 30 Wohneinheiten vor.

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