Schüleraustausch: Sie wären gerne noch länger in Unna geblieben

dzGäste aus Polen

Sieben Schüler und Schülerinnen aus dem polnischen Labowa besuchten das Geschwister-Scholl-Gymnasium. Sieben Schüler und Schülerinnen des GSG reisen dafür im Oktober nach Polen.

von Tom Schneider

Königsborn

, 21.09.2019, 21:09 Uhr / Lesedauer: 2 min

Jeweils sieben deutsche und polnische Schüler und Schülerinnen nahmen in der vergangenen Woche am Polen-Austausch des Geschwister-Scholl-Gymnasiums teil. Als Europaschule veranstaltet das GSG öfter Austausch-Programme mit Partnerschulen.

Der Unterschied zu Austauschen nach zum Beispiel Frankreich oder Russland: Die Schülerinnen und Schüler, sowohl aus Polen als auch aus Deutschland, sprachen kaum bis gar nicht die Sprache der anderen.

Wie also verständigt man sich am besten untereinander? Um diese erste Hürde zu überwinden, hieß es am ersten Tag die Sprache des Anderen zu lernen.

Verständigung mit Hand, Fuß und Englisch

Gegenseitig brachten sie die Schülerinnen und Schüler ihre Landessprachen bei. Dabei halfen hauptsächlich das Internet oder man sprach Englisch untereinander. Auch mit Hand und Fuß und Vorsprechen wurde vermittelt. Langsam aber sicher kannte man sich mit den Grundlagen der polnischen beziehungsweise deutschen Sprache aus.

Nachdem die sprachliche Hürde genommen war und man sich kennengelernt hatte, konnte der Austausch starten. Die Austauschschüler auf beiden Seiten waren gespannt und hatten große Erwartungen: Sich gegenseitig kennenlernen, neue Kultur entdecken, Sprache lernen und, wie es eine polnische Schülerinn ausdrückte, "unvergessliche Abenteuer erleben". Auf all das hofften die 14 Schülerinnen und Schüler für die darauf folgenden Tage.

Unnd, Köln und Bochum wurden besichtigt

Und zu erleben gab es einiges. Unna stand zuerst auf dem Reiseplan, inklusive Rundgang durch die Stadt und Begrüßung durch Renate Nick, stellvertretende Bürgermeisterin. Köln wurde als nächstmögliche Millionenstadt besichtigt, besonders der Kölner Dom gefiel. In Bochum besuchte die Gruppe das Bergbaumuseum. Der Bergbau galt dieses Jahr als „verbindendes Element“ des Austausch-Programms. In Polen werden die Schüler und Schülerinnen deshalb die Salzbergwerke in Wieliczka besichtigen.

Und? Wurden die Erwartungen erfüllt?

Nach drei Tagen voller Programm und Reisen besteht nun natürlich die Frage: Haben sich die Erwartungen der Schüler und Schülerinnen erfüllt? Hatten sie ihre „unvergesslichen Abenteuer“? Gegen Ende des Austausches fällt den Schülerinnen und Schülern vieles ein, was ihnen gefallen hat: das Essen, die Familien, die Städte, die Sprache und das Shoppen begeisterte viele der polnischen, aber auch der deutschen, Jugendlichen.

„Ich wäre gerne länger hier geblieben“, sagte eine polnische Schülerin. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf die Reise nach Polen im Oktober bei den Schülern aus Unna.

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