Ringtunnel: Erst Staus, dann wieder Tempo 50 auf dem Ring in Unna

dzNeuer Asphalt

Straßenarbeiten auf dem Verkehrsring in Unna gleichen einer Operation am offenen Herzen. Die Asphaltsanierung im Ringtunnel wird nicht ohne Staus laufen. Doch Straßen NRW will sie beschränken.

Unna

, 06.11.2019, 12:17 Uhr / Lesedauer: 1 min

In und am Tunnel wird Unnas Verkehrsring in der kommenden Woche zum Nadelöhr. Für den Austausch der Straßendecke wird jeweils eine der beiden Spuren gesperrt. Bei durchschnittlich 12.300 Fahrzeugen am Tag bedeutet das erhebliche Staugefahr.

Nötig ist die Sanierung aber, auch wenn es augenscheinlich schlimmere Straßen in Unna gibt. Schlaglöcher sind weniger das Problem. Dafür ist der Asphalt des 1978 fertiggestellten Abschnittes des Verkehrsrings unter der Last der Fahrzeuge so glatt geschliffen worden, dass in der Kurve Rutschgefahr besteht. Das Tempo ist auf 30 Stundenkilometer reduziert.

Straßen NRW lässt nun auf 300 Metern die obere Asphaltschicht abfräsen und erneuern. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Zufahrt zur Bahnhofstraße und der Tunnelstiege auf ganzer Breite.

Erhöhte Staugefahr auf dem Ringtunnel für sechs Tage

Beginnen soll die Firma bereits am kommenden Sonntagabend um 22 Uhr. Straßen NRW will die gesamte Maßnahme in rund sechs Tagen abschließen und den Ring am Samstag, 16. November, zum Nachmittag wieder freigeben.

Danach ist zunächst einige Tage lang erhöhte Vorsicht geboten: Damit die Straße später griffiger ist, wird für einige Tage Rollsplitt ausgebracht. Ab Ende November sind dann wieder 50 km/h möglich.

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