Rekord beim Christian-Tasche-Filmpreis: Über 240 Bewerbungen

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Unnas Jugendfilmfestival erfreut sich riesiger Resonanz: So viele junge Filmemacher wie nie zuvor haben sich in diesem Jahr um den Christian-Tasche-Filmpreis beworben.

Unna

, 13.11.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

So viele Einsendungen hat es beim Christian-Tasche-Filmpreis noch nie gegeben: 246 Einsendungen erreichten den MedienKunstRaumUnna in den vergangenen Monaten. Seit Bestehen des biennalen Filmfestivals in 2010 ist die Resonanz stetig gestiegen, was ein deutliches Zeichen dafür ist, dass der Christian-Tasche-Filmpreis zu einer festen Größe in der Sparte der Nachwuchsfestivals für junge Filmemacher geworden ist.

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Tickets und Preise

Publikum darf mitenscheiden

  • Karten für die Vorführung aller zehn nominierten Kurzfilme am Samstag, 23. November, um 19 Uhr im Kinorama, sind zum Preis von neun Euro im Kinorama Unna erhältlich. Im Anschluss an die Vorführungen erfolgt die Preisverleihung.
  • Das Publikum entscheidet über den Publikumspreis. Dazu müssen die Besucher lediglich ihr Handy mit in den Kinosaal nehmen.

Unter dem Motto „Dreh‘ Dein Ding – aber schick‘s ein“ waren Nachwuchsregisseure bis zum 15. September aufgefordert, ihre Werke bei dem Unnaer Jugendfilmfestival einzureichen. Schirmherr des Festivals ist der Filmemacher Peter Thorwarth, dessen neuester Film „Der letzte Bulle“ gerade erst im Kino anlief.

Mitmachen konnten auch dieses Mal wieder alle Filmemacher zwischen 16 und 26 Jahren aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Beiträge dürfen zwar nicht länger als 15 Minuten sein, dafür sind ihnen aber inhaltlich keine Grenzen gesetzt. Egal ob Action, Romanze, Animation oder völlig abgedrehte Groteske – alle Genres waren bei dem Wettbewerb erwünscht. „Ihr könnt auch mit dem Handy arbeiten. Hauptsache, der Film funktioniert“, erklärt Thomas Schmidt vom MedienKunstRaum des Kulturbereichs der Kreisstadt Unna, der das Festival zusammen mit dem Filmemacher Felix Maxim Eller und dem KINORAMA Unna organisiert.

Fünf Preise

Das sind die Nominierten

  • Die Jury vergibt fünf Preise in den Kategorien „Newcomer“ und „Fortgeschrittene“, die insgesamt mit 3000 Euro dotiert sind. Der Publikumspreis wird mit 500 Euro belohnt.
  • Nominierte aus der Kategorie Nachwuchs: Quendresa Buzolli, Medienprojekt Wuppertal mit „Nächster Halt: Selbsterkennung“; Laura Roge, Berlin, mit „Cis Moll“; Katharina Dolle, Unna, mit „Real“; Alessandro Schuster, Berlin, mit „Der Junge mit dem Teddybär“ und Luis Seemann, Berlin, mit „Gefährdet“
  • Nominierte aus der Kategorie Fortgeschrittene: Chiara Fleischhacker, Ludwigsburg, mit „Was bleibt“; Vincent Ercolani und Nina Mielitz mit „Katharsis“; Annika Mätzke, Thüringen, mit „Socialup“; Möritz Schlögell, München, mit „Zweieinhalb“ und Jasmin Luu, Hamburg, mit „Pelvicachromis“

Der Kino-Trailer von Felix Maxim Eller, der gleichzeitig auch als künstlerischer Leiter des Festivals agiert und daher mit für die Sichtung und Vorauswahl der eingesendeten Filme verantwortlich ist, läuft bereits seit einem Monat im Kinorama Unna.

Daniel Ernst, Kamera (u.a. „Whishlist“ und „Schattenmoor“ (Pro7)), Ilja Nienaber, Aufnahmeleiter und Regieassistenz (u.a. „Wilsberg“ und Tatort Köln), die Schauspielerin Clara Imort und Felix Maxim Eller, (Drehbuch u. Regie, u.a. „All Eyes on You“ sowie künstlerischer Leiter des Festivals), haben Tage und Nächte damit zugebracht, die eingereichten Filme zu sichten und zu bewerten.

Daraus wurde nun eine Vorentscheidung getroffen, aus der fünf Filme sowohl für die Kategorie Newcomer als für die Kategorie Fortgeschrittenen an die hochkarätig besetzte Jury weitergegeben wurden, die über die Qualität der eingesendeten Filme entscheidet.

Jury-Präsident ist Johannes Rotter (Drehbuchautor u.a. „Kehrtwende“, Schauspieler u.a. „Phoenixsee“). Als Jurymitglieder sind Amelie Syberberg (Leitung der Abteilung Lektorat und Projektentwicklung bei Claussen+Putz,München), der gebürtige Unnaer Schauspieler Sönke Möhring (u.a. „Inglourious Basterds“; „Der Junge muss an die frische Luft“), der Schauspieler und Musiker Stefan Jürgens (u.a. „Soko Wien“), sowie der Filmemacher Marcel Becker-Neu (Preisträger des Festivals aus 2014 sowie des Deutschen Fernsehpreises 2017 und des Adolf-Grimme-Preises 2017) .

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