Rattenprobleme in vielen Teilen der Stadt Unna

dzHinweise

Der Ruf der Gartenvorstadt hat durch die Rattenplage im Bereich Ahornstraße/Eichenstraße gelitten. Doch der Ortsteil steht mit dem Problem nicht alleine da, zeigen Hinweise unserer Leser.

Unna

, 23.10.2018, 12:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ratten sind Kulturfolger. Wo Menschen sind, finden sie Nahrung – und damit einen attraktiven Lebensraum. Leider ist das Rattenproblem nicht so leicht in den Griff zu bekommen, wie in der Sage vom „Rattenfänger von Hameln“. Umso wichtiger ist es, Müll und insbesondere Nahrungsreste richtig zu entsorgen.

„Meine Ratte hatte es nicht sehr eilig, machte auf mich den Eindruck, als sei sie die Nähe von Menschen gewohnt.“
Karin Hübener

Reaktionen auf die Berichterstattung über das Rattenproblem in der Gartenvorstadt zeigen aber, dass der Ortsteil mit dem Problem nicht alleine da steht. Karin Hübener, die am Freitagabend eine Lesung im Rahmen von „Mord am Hellweg“ besuchen wollte, traf an der Treppe zwischen Katharinenplatz und Bahnhof auf eine fette Ratte. Sie kam von der Rathausseite und verschwand in einem Gebüsch auf der anderen Seite. „Meine Ratte hatte es nicht sehr eilig, machte auf mich den Eindruck, als sei sie die Nähe von Menschen gewohnt. Ich war für Sekunden wie gelähmt, beobachtete, wie sie gemütlich ihren langen, nackten Schwanz hinter sich herzog“, erzählt Hübener. Sie nahm die Begegnung mit dem Nager mit Humor: „Das war der gelungene Einstieg zu einer Krimilesung.“

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Auch über das soziale Netzwerk Facebook erreichten die Redaktion Berichte über Ratten in anderen Unnaer Stadtteilen. Genannt wurden etwa die Mühlenstraße, die Straße Zum Schanzengraben in Massen und Königsborn. Das Rattenvorkommen bringen mehrere Leser mit ihren Nachbarn in Verbindung. Eine Leserin berichtet etwa, dass ihre Nachbarn regelmäßig Müll über den Zaun in ihren Garten werfen. „Wir werden dem kaum Herr.“

Um die Rattenprobleme einzudämmen, lässt die Stadt Unna regelmäßig die Kanäle beködern. In der Gartenvorstadt hat zudem die Wohnungsbaugesellschaft LEG, die dort zahlreiche Mehrfamilienhäuser besitzt, einen Schädlingsbekämpfer beauftragt. Doch auch über mehrere Monate hinweg ließ sich die Plage bisher nicht in den Griff kriegen.

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