Radstation für Königsborn bekommt die Stadt Unna fast geschenkt

Projekt am Bahnhof

Es sieht gut aus für eine sicherere Radstation am Bahnhof Königsborn: Die Stadt rechnet mit einer Förderung von 95 Prozent und will die Anlage nächstes Jahr bauen.

20.09.2018, 18:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Radstation für Königsborn bekommt die Stadt Unna fast geschenkt

Oft sind es nur noch die Kadaver einstiger Drahtesel, die an der Radstation am Bahnhof Königsborn zu finden sind. Mit einer Umzäunung soll sich das 2019 ändern. © UDO HENNES

Oft sind es nur noch die Kadaver einstiger Drahtesel, die an der Radstation am Bahnhof Königsborn zu finden sind. Vandalismus ist an der Tagesordnung. Vermutlich deswegen wird die Fahrradabstellanlage nur wenig genutzt. Die Verknüpfung von Fahrrad und ÖPNV fördern die frei zugänglichen Bügelreihen unter Wellblech sicher nicht.

Im kommenden Jahr will die Stadt das ändern. Die Fahrradabstellanlage soll stabil eingezäunt werden. Nutzer sollen den „Käfig“ nur betreten können, wenn sie einen Schlüsselchip haben. Technisch soll die Anlage an die Radstation am Bahnhof Unna-Mitte gekoppelt werden. Nutzer müssen sich dort als Kunden registrieren, sollen die Anlage in Königsborn aber kostenfrei nutzen können. Schon im Frühjahr hatte die Stadt erklärt, dass die kostenlose Nutzung Voraussetzung dafür ist, dass das Projekt finanziell gefördert wird. Diese Förderung ist beachtlich. Baudirektor Michael Ott erklärte kürzlich, dass er mit einer Zuwendung in Höhe von 95 Prozent rechne. Die Stadt Unna müsse nur einen Eigenanteil von 4000 Euro beisteuern.

Nicht nur ein Zaun soll das Vandalismusrisiko am Königsborner Bahnhof reduzieren. Geplant ist auch eine Videoüberwachung. Außerdem sollen Mitarbeiter der „Mutter“-Radstation aus Unna-Mitte auch bei der künftigen Anlage in Königsborn regelmäßig nach dem Rechten sehen. Die Radstation wird von einer Awo-Tochter betrieben.

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