Die Polizei kontrolliert an jedem Wochenende, welche Autos nachts auf dem Wall unterwegs sind. © Thomas Thiel (Symbolbild)

Polizei nimmt Raser-Szene in Unna in den Blick

Mit verstärkter Präsenz will die Kreispolizei Unna verhindern, dass sich die Raser-Szene aus Dortmund nach Unna verlagert.

Der Verkehrsring in Unna wird immer wieder zum Schauplatz von Rasern, die hier ihre Autos aufs Äußerste beschleunigen. Das Problem ist bekannt und wird von der Polizei seit Jahren immer wieder durch Schwerpunkt-Kontrollen in den Blick genommen. Doch in diesem Jahr soll noch mehr getan werden, denn die Sorge vor einem Erstarken der Szene ist groß.

Der Grund dafür liegt in der Nachbarstadt: Mit einer Reihe von groß angelegten Kontrollen startete die Polizei Dortmund im Februar eine Null-Toleranz-Politik gegen die die Raser- und Tuning-Szene auf dem dortigen Wall. Die Folge: Die ersten Raser verlegten ihre Rennen nach Unna; die Unnaer Polizei musste ein illegales Autorennen auf dem Verkehrsring unterbinden. Die Sorge, dass sich die Szene aus Dortmund nach Unna verlagert, ist entsprechend groß.

„Wir werden hier sehr präsent sein, damit sich die Szene sich nicht in Unna niederlässt“, kündigte Stephan Werning, Leiter der Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde Unna, bei der Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik an. Die sei einer der Schwerpunkt der Arbeit seiner Direktion in diesem Jahr. „Wir werden keine Auto-Rennen und das sogenannte Car-Posing dulden“, so Werning.

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Redaktion Unna
Sauerländerin, Jahrgang 1986. Dorfkind. Liebt tolle Geschichten, spannende Menschen und Großbritannien. Am liebsten draußen unterwegs und nah am Geschehen.
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Anna Gemünd

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