Politik hat noch Diskussionsbedarf zur Dauerampel an der Viktoriastraße

Kreishauskreisel

Die Dauerampel für die Viktoriastraße wird wohl kommen, damit das Projekt „Mühle Bremme“ kein Verkehrschaos auslöst. Es gibt aber noch Diskussionsbedarf. Beschlossen ist bisher nichts.

Unna

, 27.06.2019, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Politik hat noch Diskussionsbedarf zur Dauerampel an der Viktoriastraße

Ein Gutachter resümiert: Bleibt die Ampel an der Viktoriastraße, dann wird sich die Verkehrslage um den Kreisel mit einem neuen „Bremme“-Einkaufszentrum nicht verschlechtern. © Drawe

Ein Gutachter schlägt vor, die provisorische Ampel an der Viktoriastraße in eine dauerhafte umzubauen. Einen Beschluss haben die zuständigen Gremien des Stadtrats bisher nicht gefasst. Im für Stadtentwicklung und Verkehr zuständigen Fachausschuss meldeten die Bündnisgrünen Beratungsbedarf an. Wenn eine Fraktion offene Fragen geklärt haben möchte, wird ein Beschluss in der Regel verschoben.

Ein neues Einkaufszentrum an der Mühle Bremme wird Autoverkehr anziehen, die Gutachter rechnen mit sechs Prozent mehr Fahrzeugen auf der Kantstraße. Wenn nun aber der Fuß- und Radverkehr an der Viktoriastraße mit einer Ampel geregelt wird, werde die Situation insgesamt nicht schlechter als vorher, resümiert der Gutachter. Man sei also auf einem richtigen Weg, kommentierte Ralph Bürger (SPD).

Diskussionsbedarf bleibt, was den Kreishauskreisel insgesamt angeht. So gibt es immer noch Überlegungen in der Politik, den Radverkehr nur in eine Fahrtrichtung über die zum Kreisel führenden Straßenäste zu schicken. Eine solche Regelung aber würde für die Verkehrssicherheit keinen Unterschied machen, erklärte Verkehrsingenieur Dr. Lothar Bondzio: Radfahrer führen erfahrungsgemäß sowieso in beide Richtungen, egal ob es erlaubt ist.

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