Für die Versorgung in Unna: Breiter Rückhalt für Ausbau des Klinikums

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Ein erster Entwurf für den Krankenhausanbau, von der Mozartstraße betrachtet: So könnte der Standort Mitte des Christlichen Klinikums einmal aussehen. © CKU
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Das Christliche Klinikum Unna plant einen großen Anbau: Der Standort „Mitte“ soll weiter in Richtung Beethovenring wachsen. Das Gelingen wird unter anderem von der Finanzierung abhängen. Am Rückhalt in der Unnaer Politik dürfte es nicht scheitern.

Ein einstimmiger Beschluss ist ein starkes Signal. Dieses Projekt wird begrüßt: Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität des Unnaer Stadtrats gab kürzlich „grünes Licht“ zum geplanten Krankenhaus-Ausbau – zumindest grundsätzlich. Tenor: Der Ausbau trägt bei zu Sicherung und Ausbau hochwertiger medizinischer Versorgung in Unna.

Die Stadt Unna legt den Rahmen fest, in dem etwas gebaut werden darf. Für den Ausbau des Klinikums ist die Aufstellung eines Bebauungsplans notwendig, für die der Fachausschuss den Startschuss gegeben hat. In dem Verfahren, das nun beginnt, wird festgelegt, wie und wie groß die neuen Gebäude – ein sechsstöckiger Krankenhausanbau und ein neues Parkhaus – errichtet werden können. Auch die Verkehrsanbindung und Umweltauswirkungen werden von Fachleuten ermittelt, von Verwaltung und Politik dann erörtert. Einer der ersten Schritte wird die Beteiligung der Öffentlichkeit sein. Planer und Stadtverwaltung stellen demnächst Bürgern das Projekt vor und es können Details diskutiert werden.