So groß wie die alte Eissporthalle am Ligusterweg sollte der Neubau in Unna-Massen gar nicht sein. Doch die Stadtverwaltung hat offenbar mit einem teureren Angebot gerechnet.
So groß wie die alte Eissporthalle am Ligusterweg sollte der Neubau in Unna-Massen gar nicht sein. Doch die Stadtverwaltung hat offenbar mit einem teureren Angebot gerechnet. © hennes
Eissporthalle

Politik bekennt sich ratlos: Wer patzt in der Eishallenrechnung?

Zwei Rechnungen, zwei Ergebnisse und beiderseits Vorwürfe: Unnas Eishockeyclub und die Stadtverwaltung liegen über Kreuz. Politiker fragen sich, wem sie glauben sollen, und antworten mit Ratlosigkeit.

Gute Entscheidungen brauchen vollständige Fakten. Doch was den Neubau einer Eissporthalle angeht, müssen sich Unnas Ratsmitglieder nun die Frage stellen, welche Informationen denn die zutreffenden sind. Eine Berechnung des Eishockeyclubs KJEC zeigt auf, dass eine Eisfläche unter einem Tragluftbach für vier Millionen Euro machbar ist. Die Stadtverwaltung hat diese Kalkulation nachgerechnet und kommt unterm Strich auf 10,3 Millionen Euro.

Stadt wusste von günstigerem Angebot, hatte es aber nicht

Rathaus und KJEC müssen an einen Tisch

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Verwurzelt und gewachsen in der Hellwegbörde. Ab 1976 Kindheit am Hellweg in Rünthe. Seit 2003 Redakteur beim Hellweger Anzeiger. Hat in Unna schon Kasernen bewacht und grüne Lastwagen gelenkt. Aktuell beäugt er das politische Geschehen dort und fährt lieber Fahrrad, natürlich auch auf dem Hellweg.
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