Der „Zweite Teich“ im Bornekamp ist eigentlich ein Staubecken für den Hochwasserschutz. Doch mit dem idyllischen Bild, das hier auf einer Archivaufnahme eingefangen ist, ist er auch ein Anziehungspunkt für Erholungssuchende. Am Donnerstagmorgen entdeckten sie dort den Körper einer vermissten Person. © Noureldin Diyar Bakerli
Polizei

Passanten entdecken Leichnam im „Zweiten Teich“ des Bornekamps in Unna

Im Bornekamp in Unna ist am Donnerstagmorgen der Leichnam eines Menschen entdeckt worden. Der leblose Körper trieb im Regenrückhaltebecken nahe der Autobahnbrücke.

Im „Zweiten Teich“ des Bornekamps hat am Abend des vergangenen Mittwochs oder in der Nacht zum Donnerstag ein Mensch sein Leben verloren.

Besucher des Naherholungsgebietes im Süden der Unnaer Innenstadt entdeckten den reglosen Körper am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr und setzten daraufhin einen Notruf ab. Polizei und Rettungskräfte konnten ihn nur noch tot bergen.

Die Identität der Person sei danach aufgeklärt, der Kreis der Angehörigen informiert worden, erklärt Polizeisprecher Bernd Pentrop. Zu Details möchte sich die Polizei aus Rücksicht auf die Angehörigen nicht äußern.

Die aufgefundene Person sei bereits am Vorabend vermisst gemeldet worden. Über die Umstände ihres Todes mag eine gerichtsmedizinische Untersuchung noch Aufschluss geben. Hinweise auf ein Fremdverschulden oder eine Straftat liegen derzeit jedoch nicht vor.

Der „Zweite Teich“ im Bornekamp, eigentlich ein Funktionalbauwerk für den Hochwasserschutz, ist ein Anziehungspunkt für Erholungssuchende, allerdings deutlich abgelegener als der zurzeit im Neubau befindliche „Erste Teich“. Stürze ins Wasser sind gerade in dieser Zeit gefährlich: Außer der Gefahr des Ertrinkens droht bei Temperaturen um Null ein schneller Kreislaufzusammenbruch durch den Kälteschock.

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Redaktion Unna
Verwurzelt und gewachsen in der Hellwegbörde. Ab 1976 Kindheit am Hellweg in Rünthe. Seit 2003 Redakteur beim Hellweger Anzeiger. Hat in Unna schon Kasernen bewacht und grüne Lastwagen gelenkt. Aktuell beäugt er das politische Geschehen dort und fährt lieber Fahrrad, natürlich auch auf dem Hellweg.
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Sebastian Smulka
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