Ohne Führerschein in Radarfalle

19.08.2019, 18:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Unna. Im Sommer 2018 war ein Unnaer offenbar zu schnell unterwegs, tappte in eine Radarfalle und lieferte damit selbst den Beweis für die Fahrt ohne Fahrerlaubnis. Vor seinem Prozess im Amtsgericht meldete er sich nun krank. Jedoch erfolglos.

Seit Jahrzehnten tritt der Unnaer (57) immer wieder in Erscheinung. In seinem Strafregister befinden sich neben einschlägigen Taten auch Verurteilungen unter anderem wegen Zuhälterei und versuchten Mordes.

Auch saß der Mann bereits mehrfach im Gefängnis. Nun soll ein weiterer Eintrag hinzukommen: Am Mittag des 16. Juni vergangenen Jahres, so der Vorwurf, befuhr er die A1, war 25 Stundenkilometer zu schnell und wurde geblitzt.

Dabei kam ans Licht, dass der 57-Jährige keinen Führerschein besitzt.

Aus gesundheitlichen Gründen nicht reisefähig

Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sollte er jetzt auf der Anklagebank sitzen. Kurz vor dem Termin übermittelte sein Anwalt allerdings ein Attest, laut dem der Unnaer aus gesundheitlichen Gründen weder verhandlungs- noch reisefähig sei. Das reichte dem Richter nicht aus. Folge: Per Strafbefehl wurde der Angeklagte in Abwesenheit zu 5400 Euro Geldstrafe verurteilt. sam

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