Der leitende Polizeidirektor Torsten Juds (links), Landrat Mario Löhr (hinten Mitte), und Geschäftsführer der VKU Andre Pieperjohanns (rechts) präsentierten mit den Puppenspielerinnen der Polizei den frisch umgebauten Puppenbus. © Max Rolke (Kreis Unna)
Verkehrssicherheit

Neues Fahrzeug, alte Bekannte: Puppenbus der Polizei ist wieder auf Tour

Immer wieder hören die Polizeibeamten diesen Satz von Eltern: „In diesem Polizeibus war ich als Kind auch schon“. Der Puppenbus mit dem beliebten Polizeihund „Wuschel“ ist wieder im Kreis Unna unterwegs.

Im Jahr 1984 wurde zum ersten Mal im Kreis Unna ein Linienbus zur mobilen Polizeipuppenbühne umgebaut und mit unterschiedlichen Nachfolgern bis zum Beginn der Corona Pandemie eingesetzt. Jetzt hat Landrat Mario Löhr (SPD) in seiner Funktion als Behördenleiter der Kreispolizeibehörde Unna einen neuen Bus vorgestellt.

In den vergangenen zwei Jahren ist er aufwendig umgebaut worden: „Seit 37 Jahren bewährt sich der Puppenbus im Kreis Unna – er ist zu einem wichtigen Mittel der polizeilichen Aufklärungsarbeit geworden und ich freue mich, dass die Polizei jetzt mit diesem schönen Bus auf spielerische Art und Weise Wissen über die Sicherheit im Straßenverkehr vermitteln kann“, so Landrat Löhr.

Wichtige Verkehrsregeln im Bus lernen: „Vor dem Bordstein ist halt“

In dem Bus und seinen Vorgängern haben Generationen von Menschen im Kreis Unna im Kindesalter wichtige Regeln für einen sicheren Umgang im Straßenverkehr gelernt. Beigebracht wird im Rahmen einer polizeilichen Puppentheatervorstellung zum Beispiel der Satz „vor dem Bordstein ist halt!“. Damit sollen Grundschul- und Kindergarten lernen sicher die Straße zu überqueren, außerdem werden die Wichtigkeit von Kindersitz und Fahrradhelm vermittelt.

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Redaktion Unna
1993 in Hagen geboren. Erste journalistische Schritte im Märkischen Sauerland, dann beim Westfälischen Anzeiger in Werne. Spielt in seiner Freizeit gerne Handball und hört Musik.
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Carlo Czichowski

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