Ein erster Ausblick auf die Neubauten am Hertinger Tor

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Mit dem Abriss von Auto Schlunz und Reifen Jasper war das Kfz-Zentrum am Hertinger Tor Geschichte. Die zurzeit größte Baugrube der Stadt kündigt neue Wohnungen an. Jetzt gibt der Bauherr einen Ausblick.

Unna

, 23.12.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Einst war das Hertinger Tor ein wichtiger Standort des Kraftfahrzeuggewerbes in Unna. Ford Horenkamp war zu seiner Zeit eines der größten Autohäuser überhaupt in der Region. Auf der anderen Straßenseite komplettierten der markenungebundene Händler Schlunz und der Reifendienst Jasper das Angebot. All dies ist nun Vergangenheit: Mit dem Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses wird der Wandel vollendet.

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Der Kamener Bauträger P-hochzwei errichtet am Hertinger Tor ein großes Wohn- und Geschäftsgebäude. Die Baugrube ist zurzeit nicht zu übersehen. Architekturgrafiken aus dem Computer erlauben nun auch einen Blick in die Zukunft.

Ein erster Ausblick auf die Neubauten am Hertinger Tor

Von der Hertingerstraße aus führt eine schräge Rampe hinab in eine Tiefgarage. Auch für sie ist die derzeitige Baugrube so tief ausgehoben. © P-hochzwei GmbH

22 Wohnungen mit Größen von 63 bis 130 Quadratmetern und drei Gewerbeeinheiten werden in dem Gebäude Platz finden. Das Haus wird sich um einen Innenhof herum aufstellen, den es zugleich auch vom Verkehrslärm der Hauptstraße abgrenzt.

Ein erster Ausblick auf die Neubauten am Hertinger Tor

Die Gebäude gruppieren sich um einen Innenhof, den sie zugleich vom Straßenverkehr abgrenzen. © P-hochzwei GmbH

Eine Fertigstellung erwartet Investor Peter Nittka für Anfang 2021. Die Vermarktung der Flächen ist derweil weitgehend abgeschlossen. Dass sich neue Wohnungen in guter, innenstadtnaher Lage in Unna bereits vor dem ersten Spatenstich verkaufen, zeigt sich auch an diesem Projekt. 20 Wohnungen sind bereits vergeben, zwei reserviert. Und auch für zwei der drei Gewerbeflächen gebe es bereits ernsthafte Interessenten. Der Investor scheint dabei hier einen Branchenschwerpunkt setzen zu wollen: im Gesundheitsbereich.

Zentrale Lage, moderne Baustandards

Abgesehen von den Lagequalitäten trägt das Projekt auch baulich den heutigen Marktanforderungen Rechnung. Autos verschwinden in einer Tiefgarage, von der aus die Bewohner direkten Zugang zu den Treppenhäusern haben. Beheizt wird der Komplex mit Erdwärme, und auch die Lüftung trägt mit Wärmerückgewinnung zum sparsamen Energieeinsatz bei.

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Stadtnahes Wohnen ist in Unna beliebt, und entsprechend leicht lassen sich entsprechende Wohnungen vermarkten. Auch das ehemalige Horenkamp-Gelände auf der gegenüberliegenden Straßenseite war nach der Einstellung des Betriebs überplant worden. Die nächste große Veränderung des Umfeldes zeichnet sich mit der Überplanung des früheren Stadions am Hertinger Tor ab. Dort sollen eine neue Grundschule, ein Kindergarten und einige weitere Wohnungen entstehen.

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