Neue Synagoge in Unna hat jetzt auch einen Davidstern

dzJüdisches Leben

Es war der letzte Baustein, der noch fehlte: In dieser Woche sind die Glasplatten geliefert worden, die am Turm der neuen Synagoge in Massen angebracht werden. Sie ziert ein Davidstern.

Massen

, 25.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Ein Davidstern, der aus jeder Himmelsrichtung zu sehen ist: Mit dieser Installation am Turm des Gebäudes ist der Umbau des ehemaligen Bodelschwingh-Hauses zur neuen Synagoge der jüdischen Gemeinde „haKochaw“ in Massen endgültg vollzogen. Am Montag wurden die Glasplatten geliefert; rechtzeitig zum feierlichen Festakt zur Eröffnung der Synagoge am 4. Juli in Anwesenheit des NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet ist das Gebäude damit eindeutig als Ort des jüdischen Glaubens erkennbar.

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Am Freitag, 5. Juli, lädt die Gemeinde alle Interessierten dazu ein, den „Kabbalat Schabbat“ mit ihr zu feiern. Beginn ist um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, allerdings ist eine Teilnahme nur mit Anmeldung möglich, da die Raumkapazitäten der Synagoge begrenzt sind.

Der Sonntag, 7. Juli, ist „Tag der offenen Synagoge“. Von 12 bis 17 Uhr kann die Synagoge besucht werden. Um 12.30 Uhr laden der Architekt Thomas Schmidt und der Künstler Matthias Hauke zu einer Führung ein. Um 14 Uhr spielt dann das Nodelmann-Quartett klassische und jüdische Musik.

Die Anmeldungen für den Gottesdienst am Freitagabend sind möglich per E-mail an khariakova@liberale-juden.de oder per Post an Jüdische Gemeinde „haKochaw“, Buderusstraße 11, 59427 Unna.

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