Neue Straße am Afferder Weg in Unna unter den Bahngleisen hindurch

dzPlanung

Vom Schwarzen Weg aus führt eine Straße ab dem Kreisverkehr künftig nach Norden und unter der S-Bahn hindurch. Sie wird Teil der Westtangente, der Kreis Unna will 2019 seine Planung vorstellen.

Unna

, 21.11.2018, 10:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Was die Planung der Westtangente angeht, ist der Kreis Unna schon weiter als das Land Nordrhein-Westfalen. Im Frühjahr 2019 sollen sich Bürger an den Planungen für die K39 zwischen Unna, Königsborn, Massen und Afferde beteiligen können. Der Kreis hat bereits einen Planer mit dem Projekt beauftragt.

Neue Straße am Afferder Weg in Unna unter den Bahngleisen hindurch

Der Kreis Unna will die K39 nach Norden weiterbauen. Sie soll in der Nähe der Autobahn in einem weiteren Kreisverkehr münden, mit Anschluss an die vom Land geplante Massener Nordumgehung und Westtangente parallel zur Autobahn 1.

Das Landesverkehrsministerium will das Umgehungsstraßenprojekt Westtangente wieder vorrangig planen. Termindetails zu weiteren Schritten nennt das Land bisher nicht. Der Kreis Unna ist da schon zuversichtlicher. Voraussichtlich zwischen Januar und März 2019 soll es eine Bürgerbeteiligung zum Projekt K39 geben, sagte Jürgen Busch, Straßenbau-Sachgebietsleiter beim Kreis.

Eigenständige Planung, aber auch ein Puzzleteil

Diese Straße wird wie der Schwarze Weg so konzipiert, dass sie Teil der Westtangente sein kann. Die Planung des Kreises erfolge allerdings unabhängig von den angedachten Umgehungsstraßen, sagt Busch. Ausschlaggebend sei vor allem das Ziel, den Bahnübergang am Afferder Weg zu beseitigen. Die für Verkehrsfluss und Finanzen günstigste Lösung wäre laut Busch eine Unterführung. Vom neuen Kreisverkehr am Afferder Weg soll die neue Kreisstraße die Bebauung östlich umgehen. Dann würde sie die Gleise unterqueren und nördlich davon wieder auf die Trasse des alten Afferder Wegs einmünden. Dort an der Autobahn würde später von Westen her die Massener Nordumgehung ankommen, von Norden her die Westtangente aus dem Interkommunalen Gewerbegebiet, beide vom Land geplant als Teile der „L663n“.

Straße soll auch Radschnellweg unterqueren

Die Unterführung für die K39 würde im Idealfall auch den Radschnellweg RS1 unterqueren. Dieser Radweg, der Ruhrgebietsstädte miteinander verbinden soll, verliefe nach bisherigem Planungsstand parallel mit der S-Bahnlinie. Auch dafür allerdings gibt es noch keine klare zeitliche Perspektive. Der RS1 wird eine Landesstraße, einer Kreisstraße übergeordnet. Würde keine Unterführung gebaut, müsste der Verkehr auf der K39 den querenden Radfahrern künftig Vorrang gewähren.

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