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Neue Schulleiterin in Unna freut sich auf Teamarbeit für guten Unterricht

dzKatharinenschule

Die Katharinenschule hat eine neue Schulleiterin. Am Montag begrüßte die Schulgemeinde feierlich Christa Parschau. Sie bringt Erfahrung mit aus allen Bereichen des Grundschulbetriebs.

Unna

, 07.01.2019 / Lesedauer: 3 min

Nachdem die langjährige Schulleiterin Annegret Dons in den Ruhestand verabschiedet worden war, stand die Katharinenschule eineinhalb Jahre unter kommissarischer Leitung. Jetzt ist das Schulteam wieder komplett. Christa Parschau wurde am ersten Tag nach den Weihnachtsferien als Schulleiterin begrüßt.

Team sei für sie ein wichtiges Stichwort, wie sie unserer Redaktion verriet. Sie freue sich auf eine gute Zusammenarbeit an der Katharinenschule, und zum Team zähle sie neben ihren Lehrerkollegen auch die Eltern, die Betreuungskräfte in der OGS – „und ganz wichtig: Sekretärin und Hausmeister“, so Parschau. All diese Menschen begegneten ihr sehr positiv. Und das erlebte sie nicht nur an ihrem ersten Schultag. Christa Parschau kennt die Katharinenschule nämlich schon geraume Zeit.

Früher an der Preinschule Oberaden

Die heute 48-Jährige hatte nach ihrem Referendariat zunächst zwölf Jahre lang an der Preinschule in Bergkamen-Oberaden unterrichtet. Dann widmete sie sich der Lehrerausbildung. Während ihrer Arbeit am Studienseminar Hamm arbeitete die Dortmunderin unter anderem mit der Katharinenschule eng zusammen. So habe sie schon vor Jahren das „unheimlich engagierte Kollegium mit hohem Interesse an Unterrichtsqualität“ kennengelernt, auch die aktive Elternschaft. „Das findet man nicht überall in dieser Form“, so Parschau. Ihre Entscheidung, vom Studienseminar wieder in den Schulbetrieb und obendrein ins Rektorenbüro zu wechseln, hatte deswegen vor allem damit zu tun, dass eine Stelle an eben dieser Schule in Unna frei wurde. Parschau: „Ich wollte nicht Schulleiterin werden, sondern Schulleiterin an der Katharinenschule.“ Die Rahmenbedingungen für qualitativ hochwertigen Unterricht sind nicht unbedingt besser geworden in den vergangenen Jahren. Christa Parschau aber betrachtet die Lage differenziert. Werden Kinder wirklich immer frecher? Sind sie immer weniger in der Lage zu lernen? Das sieht die erfahrene Pädagogin nicht so.

Gewerkschafterin mit kritischem Blick

Fehlt es an Personal? Das wiederum würde die Gewerkschafterin unterschreiben. Lehrermangel sei zwar für die Katharinenschule kein beherrschendes Thema. Insgesamt aber habe sie alleine in ihrer Ausbildungstätigkeit gemerkt, dass das Studienseminar mangels Nachwuchs viel zu wenig „Output“ liefere, um dem Bedarf gerecht zu werden. Fehlendes Personal und Unterrichtsausfall machten manchen Schulleiter mitunter zum Mangelverwalter. Der Beruf des Grundschullehrers müsse dringend attraktiver gemacht werden, auch durch eine Anpassung des Gehalts, meint Parschau.

Lieblingsfach Deutsch

Ob und in welchem Umfang sie selbst unterrichten wird, klärt sich in diesen Tagen. Parschau erklärt, sie würde gern auch unterrichten. Ihr absolutes Lieblingsfach sei Deutsch. Das Fach sei sehr kreativ und ihrer Ansicht nach von zentraler Bedeutung. „Wer nicht richtig lesen kann, für den sind auch Erfolge in allen anderen Fächern schwierig.“

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